Der Energieversorger RWE und der Batteriehersteller Varta haben mit ihren Ergebnissen zum ersten Quartal die Analystenerwartungen übertroffen. Trotz Corona-Krise wurden die angepeilten Jahresziele bestätigt. Beim Aktienkursverlauf gibt es allerdings große Unterschiede.
Das Wichtigste zu RWE und Varta vorab:
RWE hält an Dividendenausschüttung fest
Varta will in diesem Jahr kräftig wachsen
Bei RWE kletterte der bereinigte operative Gewinn im ersten Quartal 2020 auf 1,3 Mrd. Euro, eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 19 Prozent. Die Konsensschätzungen der Analysten (Reuters) lagen bei 1,188 Mrd. Euro. RWE ist nach dem Verkauf der Tochter Innogy zu einem großen Anbieter von Strom aus erneuerbaren Energien geworden. RWE sei gut ins Jahr gestartet, lautet das erste Fazit des RWE-Chefs Martin Schmitz.
Insbesondere die Geschäftsbereiche Offshore Wind sowie Onshore Wind/Solar konnten um 30 beziehungsweise 20 Prozent deutlich zulegen. Andere Segmente litten allerdings unter der Corona-Krise wie etwa Wasser, Biomasse, Gas und insbesondere der Energiehandel. Dennoch bestätigt RWE seinen Jahresausblick für dieses Jahr und erwartet einen bereinigten operativen Gewinn zwischen 2,7 und 3,0 Milliarden Euro. Bis 2022 will der Konzern jährlich um 7 bis 10 Prozent wachsen. Die Dividende wird um 5 Cent auf 0,85 Euro angehoben.
Gut ins Jahr gekommen ist auch der Batteriehersteller Varta. Der Umsatz in Q1 stieg um satte 170 Prozent, der bereinigte operative Gewinn konnte sogar um rund 200 Prozent von 17,4 Mio. Euro im Vorjahr auf nun 51,7 Mio. Euro zulegen. Auch Varta hat mit diesen Steigerungen die Erwartungen der Analysten übertroffen, die mit einem Umsatz von 182 Mio. Euro und einem bereinigten operativen Gewinn von 37 Mio. Euro gerechnet hatten.
Für das gesamte Jahr ist Varta ebenfalls optimistisch gestimmt. Der Konzern erwartet einen Jahresumsatz von 780 bis 800 Mio. Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 115 beziehungsweise 120 Prozent. Der bereinigte operative Gewinn soll nicht ganz so stark zulegen, aber mit einem Betrag zwischen 175 und 185 Mio. Euro peil Varta ein Gewinnwachstum von rund 80 bis 90 Prozent an.
Während sich die Aktie von RWE in diesem Jahr vergleichsweise stabil entwickelt hat, gehört Varta mit einem Minus von rund 38 Prozent seit Jahresbeginn zu den großen Verlierern am deutschen Aktienmarkt. Im TecDAX® ist die Varta-Aktie der zweitschlechteste Titel hinter Nordex. RWE ist trotz eines leichten Verlustes von 2 Prozent noch die viertbeste Aktie im deutschen Leitindex DAX®.
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