| Seit über drei Wochen verharrt die SAP-Aktie innerhalb der am 25. August „gesetzten“ Handelsspanne (siehe Chart). Damit hat sich eine gewisse Bewegungsdynamik aufgestaut, die sich in der Vergangenheit oftmals in einem dynamischen Vola-Impuls entladen hat. Auf ein entsprechendes Kursverhalten sollten sich Anleger auch dieses Mal vorbereiten, zumal auf Wochenbasis mittlerweile ebenfalls drei „inside weeks“ vorliegen. Die „reversal“-Wochenkerze von Ende August, die in diesem Zeitfenster die Leitplanken setzt, hatte zuvor mit einer markanten Lunte zudem die massive Haltezone aus dem langfristigen Aufwärtstrend seit November 2008 (akt. bei 57,19 EUR) und der 200-Wochen-Linie (akt. bei 56,80 EUR) bestätigt. In dieser Gemengelage können es sich technisch motivierte Anleger einfach machen: Während eine negative Auflösung der o. g. Tradingrange (untere Begrenzung bei 57,50 EUR) einen Bruch der zuletzt angeführten Schlüsselunterstützungen impliziert, bedarf es auf der Oberseite eines Spurts über das Hoch vom 25. August bei 60,47 EUR, damit sich die aufgestaute Bewegungsdynamik nach oben entfalten kann. |