| Mit Hilfe der Technischen Analyse lassen sich oftmals besonders kritische Niveaus
herausarbeiten, die als Absicherung auf der Unterseite prädestiniert sind. Ein gutes
Beispiel hierfür stellt aktuell die Siemens-Aktie dar. Auf einen idealtypischen Pullback
an den ehemaligen Korrekturtrend seit Mai 2017 (akt. bei 114,64 EUR) folgte eine dynamische
Rally. Dank dieser Kursavancen konnte das Papier ein wichtiges Barrierenbündel aus
dem Weg räumen. Gemeint ist die Kombination aus der 50%-Retracment der Korrektur von
Mai bis August 2017 (120,75 EUR), dem Hoch vom Anfang Oktober (121,00 EUR) sowie der
200-Tages-Linie (akt. bei 121,28 EUR). Für das Sahnehäubchen sorgt aber die Rückkehr
in den ehemaligen Aufwärtstrend seit Februar 2016 (akt. bei 121,70 EUR). Mit anderen
Worten das Rebreak dieser Bastion gilt es in Zukunft unbedingt zu verhindern! Versehen
mit einem Stopp auf dieser Basis können sich Anleger getrost vom Markt zeigen lassen,
wie weit der Trend tatsächlich tragen wird. Auf der Oberseite definieren dabei die
Hochs bei rund 130 EUR eine erste Zielmarke, ehe das Allzeithoch vom Mai bei 133,50
EUR wieder ins Blickfeld rückt. |