| Der Jahresauftakt kann für den Silberpreis als durchaus geglückt bezeichnet werden. Damit hat sich zwar einerseits die langfristige 200-Monats-Linie (akt. bei 14,97 USD) zum wiederholten Mal als tragfähige Unterstützung herausgestellt, andererseits befindet sich das Edelmetall übergeordnet dennoch weiterhin im Konsolidierungsmodus. So begleitet Anleger seit Juli 2016 eine klassische Korrekturflagge, deren obere Begrenzung aktuell bei 18,33 USD verläuft. Interessanterweise harmoniert die zuletzt genannte Marke bestens mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 18,08 USD). Die beiden langfristigen Durchschnittslinien definieren deshalb die derzeit entscheidenden Leitplanken: Während ein Abgleiten unter die Bastion aus der o. g. 200-Monats-Glättung, verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei knapp 15 USD sowie einem Fibonacci-Retracement (14,77 USD) den charttechnischen Perspektiven des Silberpreises die „volle Breitseite“ verpassen würde, ließe ein Sprung über die Widerstands-zone bei 18,08/33 USD die Börsenampel endgültig auf „grün“ springen. Schließlich wäre dann die Atempause des letzten halben Jahres überwunden. Lohn der Mühen wäre voraussichtlich ein neues zyklisches Verlaufshoch jenseits des Jahreshochs 2016 bei 21,11 USD. |