| In den letzten Analysen des Silberpreises hatten wir immer die Bedeutung der Marke von rund 15 USD hervorgehoben, die in den vergangenen 30 Jahren immer wieder als Widerstand bzw. Unterstützung fungiert hat. Den Bären bot sich in den letzten Monaten vielfach die Gelegenheit zum Bruch dieser Bastion, was aber letztlich nicht gelang und nun möglicherweise eine Aufwärtsreaktion begünstigt. Interessant sind in dabei vor allem zwei Aspekte: Zum einen steht mit der 200-Monats-Linie (akt. bei 14,11 USD) ein zusätzliches Sprungbrett zur Verfügung, zum anderen dokumentieren die Lunten der letzten Wochenkerzen die solide Nachfragesituation, wie sie in diesem Bereich vorliegt. Dennoch fehlt aus charttechnischer Sicht noch ein letzter Zündfunke. Als solchen definieren wir einen Anstieg über die 38-Wochen-Linie bzw. den Abwärtstrend seit Juli 2014 (akt. jeweils bei 15,96 USD). Gelingt der Spurt über dieses Level, winkt ein Wiedersehen mit den horizontalen Barrieren bei 18 USD – eine Marke, die für das längerfristige Schicksal des Silberpreises entscheidend sein dürfte: Einerseits befindet sich dort die Nackenlinie einer potentiellen größeren Bodenbildung und andererseits verläuft hier der seit April 2011 dominierende Abwärtstrend (akt. bei 18,04 USD). |