Siltronic - „false break“ eröffnet Erholungspotential
„false break“ eröffnet Erholungspotential
Von ihrem Jahreshoch bei 160,55 EUR – und damit ihrem Rekordstand – musste die Siltronic-Aktie in der Spitze fast 100 EUR abgeben. Immerhin hat sich das Unterschreiten des Tiefs vom Juli 2017 bei 70,85 EUR als Fehlausbruch auf der Unterseite erwiesen. Vielmehr sorgt das ausgeprägte Candlestick-Umkehrmuster in Form eines „Hammers“ für einen Hoffnungsschimmer. Dazu passt die Ende Oktober ausgeprägte Volumenspitze. Unseres Erachtens trägt das höchste Handelsvolumen seit dem Börsengang die Züge einer klassischen „selling climax“, zumal das jüngste „false break“-Tief (66,50 EUR) unter rückläufigen Umsätzen erreicht wurde. Die alte Forderung Dows, wonach das Volumen den Trend bestätigt, ist also nicht mehr erfüllt. Gleichzeitig ist der MACD zwar noch negativ zu interpretieren, notiert aber auf einem extrem niedrigen Level. In diesem Umfeld definiert das Hoch vom 2. November (88,96 EUR) ein erstes Erholungsziel, welches bestens mit dem Hoch vom Juni 2017 (87,36 EUR) sowie einem Fibonacci-Level (88,75 EUR) harmoniert. Als engmaschige Absicherung bietet sich das o. g. Tief vom Juni 2017 bei 70,85 EUR an, so dass sich ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis ergibt.
Siltronic (Weekly)

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Von ihrem Jahreshoch bei 160,55 EUR – und damit ihrem Rekordstand – musste die Siltronic-Aktie in der Spitze fast 100 EUR abgeben. Immerhin hat sich das Unterschreiten des Tiefs vom Juli 2017 bei 70,85 EUR als Fehlausbruch auf der Unterseite erwiesen. Vielmehr sorgt das ausgeprägte Candlestick-Umkehrmuster in Form eines „Hammers“ für einen Hoffnungsschimmer. Dazu passt die Ende Oktober ausgeprägte Volumenspitze. Unseres Erachtens trägt das höchste Handelsvolumen seit dem Börsengang die Züge einer klassischen „selling climax“, zumal das jüngste „false break“-Tief (66,50 EUR) unter rückläufigen Umsätzen erreicht wurde. Die alte Forderung Dows, wonach das Volumen den Trend bestätigt, ist also nicht mehr erfüllt. Gleichzeitig ist der MACD zwar noch negativ zu interpretieren, notiert aber auf einem extrem niedrigen Level. In diesem Umfeld definiert das Hoch vom 2. November (88,96 EUR) ein erstes Erholungsziel, welches bestens mit dem Hoch vom Juni 2017 (87,36 EUR) sowie einem Fibonacci-Level (88,75 EUR) harmoniert. Als engmaschige Absicherung bietet sich das o. g. Tief vom Juni 2017 bei 70,85 EUR an, so dass sich ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis ergibt.
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