Stoxx Europe 600 Telecom - Lehrbuchmäßiges Widerstandscluster
Lehrbuchmäßiges Widerstandscluster
Als defensiver Sektor hat der Stoxx Europe 600 Telecom während der jüngsten Marktturbulenzen seine Stärken ausspielen können. Im Ratio-Chart im Vergleich zum Stoxx Europe 600 schlägt sich diese Entwicklung im Bruch des Abwärtstrends seit Anfang 2016 nieder. Die lange Phase der Underperformance der Telekomtitel in Relation zum breiten Markt dürfte also zu Ende gegangen sein. Ob dieser relative Hoffnungsschimmer auch absolut gesehen zu einer positiven Wertentwicklung führt, hängt nicht zuletzt vom eigentlichen Chartverlauf ab. Auch hier machen positive Divergenzen im Verlauf des MACD und der Relativen Stärke (Levy) Mut. Doch aus charttechnischer Sicht hat der Sektorindex aktuell noch ein dickes Brett zu bohren. Schließlich bildet die Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 253 Punkten), dem alten Haussetrend seit Herbst 2002 (akt. bei 256 Punkten), der 61,8%-Korrektur des gesamten Aufwärtsimpulses der letzten 16 Jahre (257 Punkte) sowie dem seit Sommer 2015 bestehenden Baissetrend (akt. ebenfalls bei 257 Punkten) ein absolut lehrbuchmäßiges Widerstandsbündel. Bei einem Sprung über diese Hürden gehen eigentlicher Chartverlauf und Ratio-Chart Hand in Hand, was die Attraktivität der Branche für Investoren nachhaltig steigern würde.
Stoxx Europe 600 Telecom (Weekly)

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Als defensiver Sektor hat der Stoxx Europe 600 Telecom während der jüngsten Marktturbulenzen seine Stärken ausspielen können. Im Ratio-Chart im Vergleich zum Stoxx Europe 600 schlägt sich diese Entwicklung im Bruch des Abwärtstrends seit Anfang 2016 nieder. Die lange Phase der Underperformance der Telekomtitel in Relation zum breiten Markt dürfte also zu Ende gegangen sein. Ob dieser relative Hoffnungsschimmer auch absolut gesehen zu einer positiven Wertentwicklung führt, hängt nicht zuletzt vom eigentlichen Chartverlauf ab. Auch hier machen positive Divergenzen im Verlauf des MACD und der Relativen Stärke (Levy) Mut. Doch aus charttechnischer Sicht hat der Sektorindex aktuell noch ein dickes Brett zu bohren. Schließlich bildet die Kombination aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 253 Punkten), dem alten Haussetrend seit Herbst 2002 (akt. bei 256 Punkten), der 61,8%-Korrektur des gesamten Aufwärtsimpulses der letzten 16 Jahre (257 Punkte) sowie dem seit Sommer 2015 bestehenden Baissetrend (akt. ebenfalls bei 257 Punkten) ein absolut lehrbuchmäßiges Widerstandsbündel. Bei einem Sprung über diese Hürden gehen eigentlicher Chartverlauf und Ratio-Chart Hand in Hand, was die Attraktivität der Branche für Investoren nachhaltig steigern würde.
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