| An einer entscheidenden Marke befindet sich aktuell der USD-Index, der die Entwicklung
des Greenbacks zu den sechs wichtigsten Handelswährungen EUR, GBP, JPY, CHF, CAD und
SEK widerspiegelt. Seit dem 15-Jahres-Hoch vom Januar bei 104 Punkten befindet sich
die US-Valuta auf dem Rückzug, was auch auf der Indikatorenseite seinen Niederschlag
findet. Während der RSI eine negative Divergenz ausweist, ist der MACD an seiner Signallinie
gescheitert und nimmt nun wieder Fahrt nach Süden auf. Ein Abgleiten unter die Bastion
bei gut 96 Punkten dürfte sich in dieser Gemengelage als wesentlicher Katalysator
entpuppen. Auf diesem Niveau fällt die 61,8%-Korrektur des letzten Aufwärtsimpulses
seit Mai 2016 mit dem 23,6%-Pendant der gesamten USD-Aufwärtsbewegung seit März 2008
sowie der oberen Begrenzung des damals etablierten flachen Haussetrendkanals zusammen.
Darunter bestehen in Form der 38-Monats-Linie (akt. bei 94 Punkten) bzw. den Tiefs
von 2015 und 2016 bei 93/92 Punkten weitere solide Unterstützungen. Letztlich liefert
die Kursentwicklung des Währungskorbs ein weiteres Argument dafür, dass der Euro zum
US-Dollar zwar noch etwas Luft nach oben hat, ein Spurt über die bei rund 1,15/1,17
USD bestehenden Schlüsselbarrieren aber alles andere als ein Selbstläufer wird. |