US-Banken im Fokus
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US-Banken im Fokus Nach konjunkturellen Dellen im erstem Quartal 2015 zeigte sich die US-Wirtschaft deutlich stärker. Seit knapp 7 Jahren betreibt die Federal Reserve eine Nullzinspolitik um die Wirtschaft durch niedrige Zinsen zu stimulieren. Durch das niedrige Zinsniveau und die damit einhergehenden historisch günstigen Kredite schrumpfen die Umsatzmargen der Banken. Um dieser Situation Herr zu werden müssen sich viele Banken nach alternativen Einnahmequellen umsehen. So kündigte in jüngster Zeit die US amerikanische Großbank Wells Fargo an, sich verstärkt im Investmentbanking zu betätigen und konsequent größere Risiken in Kauf zu nehmen. Dies kann als Reaktion auf die schwindenden Zinsmargen gesehen werden. Trotz der Niedrigzinspolitik der FED scheint sich nun die Marktlage für die US-Banken zum guten hin zu wenden. Ein Indikator für ein langanhaltendes Wirtschaftswachstum ist die erwartete Inflationsrate. So prognostiziert das BLS(Bureau of Labour Statistics) und der Informationsdienstleister Thomas Reuters für den Juli 2016 eine Inflationsrate von ca. 2,5%, welche in einer wachsenden Volkswirtschaft von Ökonomen als Zielwert angesehen wird. Ein bedeutender Treiber des Kreditgeschäftes der US Banken ist der Immobiliensektor in den USA. Dieser musste im Zuge der «Subprime»-Krise schwere Rückschläge einstecken, doch zeichnet sich seit einiger Zeit und im Bereich des Wohnungsneubau ein positiver Trend ab. Der Immobiliensektor meldete im April 22,1% mehr neue Bauvorhaben als noch im zurückliegenden Monat. Die US-Großbank JP Morgan konnte im Zuge der florierenden Konjunktur im Jahr 2015 Gewinne in Höhe von 6,3 Mrd. US Dollar realisieren und liegt damit auf Platz 1 im Investmentbanking Ranking. Ebenfalls sehr erfolgreich war die Bank of America Merril Lynch die in den ersten beiden Quartalen 2015 ein Ergebnis von 2,7 Mrd. Dollar verbuchen konnte, dabei stammt das Gros der Umsätze aus dem Kreditgeschäft. Befürchtungen, dass im Zuge der boomenden Wirtschaft die Bankengewinne durch eine mögliche Aufwertung des US-Dollar aufgezehrt werden könnten, blieben nahezu aus. Der Grund dafür ist die starke Konzentration auf den Heimatmarkt, die sich im Fall einer konjunkturellen Abschwächung in den USA negativ auswirken könnte. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, das in dem diesjährigen Bankenstresstest keine der 31 getesteten US Kreditinstitut durchfiel. So schlugen sich die beiden Großbanken Citigroup und Morgan Stanley mit Abstand am besten, im Falle der Citi Bank ist dies besonders erfreulich, da diese noch im Vorjahr durch die Belastungsprobe der Federal Reserve fiel. Die weitere Entwicklung bleibt jedoch abzuwarten. Da die weitere Kursentwicklung der US-Banken von einer Vielzahl konzernpolitischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.
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