| Seit Ende August pendelt der US-Dollar im Vergleich zum japanischen Yen um die Marke von 120 JPY und damit um die 200-Tages-Linie (akt. bei 120,87 JPY). Aus Sicht des Tagescharts hat die beschriebene Seitwärtsbewegung zur Ausprägung eines kleinen Wimpels geführt (siehe Chart), der im Wochenbereich bestens mit den zuletzt ausgebildeten „inside weeks“ harmoniert. In der höheren Zeitebene verharrt das Währungspaar zuletzt innerhalb der Ende August „gesetzten“ Handelsspanne. Beide charttechnische Phänomene sprechen für eine prozyklische Positionierung im Ausbruchsfall. D. h. auf der Oberseite ist ein Spurt über die o. g. langfristige Glättungslinie bzw. die obere Wimpelbegrenzung (akt. bei 120,90 JPY) nötig, um den Greenback zurück in die Spur zu bringen. Aufgrund der jüngsten Ausstiegssignale seitens des RSI und des Stochastik auf Monatsbasis – der trendfolgende MACD droht im September diesem Beispiel zu folgen – sollten Anleger den Blick aber eher nach Süden schweifen lassen. Ein Abgleiten unter die untere Begrenzung der beschriebenen Konsolidierungsformation (akt. bei 119,24 JPY) impliziert ein Wiedersehen mit dem Tief vom 24. August bei 116,15 JPY. Danach markiert das Tief vom Dezember vergangenen Jahres bei 115,56 JPY die nächste Auffangmarke. |