| Die Rückeroberung der 200-Tages-Linie (akt. bei 138,34 EUR) sowie die Auflösung einer
klassischen Flaggenkonsolidierung hatten wir zuletzt als zwei gewichtige Pro-Argumente
für die VW-Aktie ins Feld geführt (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 5. Oktober). Aus
beiden Weichenstellungen konnte der Autotitel in der Zwischenzeit Kapital schlagen.
Nun gilt es allerdings „ein dickes Brett zu bohren“. Schließlich hat das Papier den
Kreuzwiderstand aus der 50%-Korrektur des gesamten Hausseimpulses von November 2008
bis März 2015 (145,27 EUR), der ehemaligen Aufwärtstrendlinie seit Februar 2016 (akt.
bei 145,69 EUR) sowie diversen Hochs und Tiefs bei rund 146 EUR unmittelbar vor der
Brust. Der jüngste Dynamikverlust schlägt sich inzwischen auch in den quantitativen
Indikatoren nieder. So weist der RSI inzwischen negative Divergenzen auf, während
der MACD droht seine Signallinie von oben nach unten zu durchschneiden. Vor diesem
Hintergrund sollten Anleger vor einem Ausbau bestehender Engagements einen Sprung
über das o. g. Barrierenbündel abwarten. Auf der Unterseite gilt es indes einen Rückfall
in die eingangs beschriebene Flagge (obere Begrenzung akt. bei 139,45 EUR) unbedingt
zu verhindern. |