| Bei der Wacker-Aktie hatten die Bullen zur Jahresmitte darauf gehofft, mit der Komplettierung einer inversen Schulter-Kopf-Schulter (S-K-S)-Formation (siehe Chart) Anlauf auf dreistellige Notierungen nehmen zu können. Der nachhaltige Rücksetzer unter die 38- und 200-Tages-Glättungen (akt. bei 78,43 EUR bzw. 77,50 EUR) vom September verpassten dieser Hoffnung einen spürbaren Dämpfer. Mit der jüngsten Rückeroberung der o. g. gleitenden Durchschnitte und vor allem mit der Aufwärtskurslücke vom 18.10.2016 (untere Gapkante bei 81,16 EUR) nimmt die Aktie des Chemiekonzerns indes erneut Anlauf auf höhere Kursnotierungen. Um diese zu realisieren, sollte die Kombination aus der Nackenlinie der angeführten inversen S-K-S-Formation (akt. bei 87,47 EUR), des Hochs vom 28. Juli (87,90 EUR) und des 50% Fibonacci-Retracements der Abwärtsbewegung von März 2015 bis Februar 2016 (88,00 EUR) überwunden werden. Die technischen Indikatoren zeigen sich diesem Szenario gegenüber konstruktiv, und auch der „HSBC-Trendkompass“ gibt mit Blick auf die Relative Stärke nach Levy und das Momentum der letzten vier Wochen derzeit grünes Licht für weiter steigende Notierungen. Neue Longpositionen sollten auf Basis der genannten Glättungslinie, spätestens aber im Bereich des jüngsten Verlaufstiefs (70,63 EUR) abgesichert werden. |