10-jährige Rendite Italien - Lehrbuchmäßiger Pullback
Lehrbuchmäßiger Pullback
Im Mai kam es bei der 10-jährigen Rendite Italien zu einem dynamischen Zinsanstieg, der sowohl den seit Ende 2011 bestehenden Baissetrend (akt. bei 2,17 %) zu den Akten legte als auch die horizontale Schlüsselzone bei 2,45/2,60 % überwand. Letztere Weichenstellung schloss die langfristige Bodenbildung seit Ende 2014 ab (siehe Chart). Die jüngste Verschnaufpause brachte bisher einen idealtypischen Rücksetzer an die genannten Ausbruchsmarken, so dass die untere Umkehr bestätigt wird. Dies gilt umso mehr, als dass auf dieser Basis ein „Hammer“ bzw. ein „morning star“ ausgeprägt wurde. Beide Candlestickmuster unterstreichen den unterstützenden Charakter der Bastion bei rund 2,50 % und legen einen erneuten Zinsanstieg nahe. Bemerkenswert ist noch ein weiteres Detail: Die letzten acht Wochen verblieb die High-Low-Spanne jeweils innerhalb des Pendants der Vorwoche. Unter dem Strich müssen sich Anleger in diesem Umfeld auf einen erneuten Anlauf auf das zyklische Hoch von Ende Mai bei 3,39 % einstellen. Aus der unteren Umkehr ergibt sich sogar ein langfristiges Kursziel im Bereich von 3,80 %. Nur bei einem Rebreak der o. g. Schlüsselmarke bei 2,45 % wäre dieses Szenario zu den Akten zu legen.
10-jährige Rendite Italien (Weekly)

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Im Mai kam es bei der 10-jährigen Rendite Italien zu einem dynamischen Zinsanstieg, der sowohl den seit Ende 2011 bestehenden Baissetrend (akt. bei 2,17 %) zu den Akten legte als auch die horizontale Schlüsselzone bei 2,45/2,60 % überwand. Letztere Weichenstellung schloss die langfristige Bodenbildung seit Ende 2014 ab (siehe Chart). Die jüngste Verschnaufpause brachte bisher einen idealtypischen Rücksetzer an die genannten Ausbruchsmarken, so dass die untere Umkehr bestätigt wird. Dies gilt umso mehr, als dass auf dieser Basis ein „Hammer“ bzw. ein „morning star“ ausgeprägt wurde. Beide Candlestickmuster unterstreichen den unterstützenden Charakter der Bastion bei rund 2,50 % und legen einen erneuten Zinsanstieg nahe. Bemerkenswert ist noch ein weiteres Detail: Die letzten acht Wochen verblieb die High-Low-Spanne jeweils innerhalb des Pendants der Vorwoche. Unter dem Strich müssen sich Anleger in diesem Umfeld auf einen erneuten Anlauf auf das zyklische Hoch von Ende Mai bei 3,39 % einstellen. Aus der unteren Umkehr ergibt sich sogar ein langfristiges Kursziel im Bereich von 3,80 %. Nur bei einem Rebreak der o. g. Schlüsselmarke bei 2,45 % wäre dieses Szenario zu den Akten zu legen.
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