Airbus beschließt Zwangsurlaub, Lufthansa hofft auf Staatshilfen
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Die Fluggesellschaften kämpfen mit den Folgen der Coronavirus-Pandemie. Leidtragender ist aber auch der Flugzeughersteller Airbus. Er reagiert - und schickt tausende Mitarbeiter in den Zwangsurlaub. Die Lufthansa verhandelt dagegen noch um Staatshilfen, um die Corona-Krise zu überstehen.
Das Wichtigste von Airbus und Lufthansa vorab:
Airbus fährt die Produktion weiter zurück
Lufthansa wirbt für Staatshilfen ohne Mitspracherecht
Die Coronavirus-Pandemie trifft die Fluggesellschaften sehr hart. Teilweise brechen über 90 Prozent des Flugaufkommens weg. Viele Airlines kämpfen daher ums Überleben und fordern staatliche Hilfen. Aber die Probleme der Fluggesellschaften treffen auch die Hersteller der Maschinen - wie etwa Airbus.
Der europäische Flugzeugbauer und Boeing-Konkurrent reagiert bereits, fuhr teilweise die Produktion zurück und verhängte Kurzarbeit. Letzteres weitet der Konzern nun aus. Betroffen ist von der jetzigen Maßnahme das walisische Werk in Broughton. Dort werden Flügel für Airbus-Maschinen hergestellt.
Wie Airbus nun bekannt gab, wird man nun die Kurzarbeits-Regelung der britischen Regierung nutzen. Das heißt: Die Belegschaft wird vorübergehend zwangsweise beurlaubt und erhält 80 Prozent des Lohns bis maximal 2500 Pfund. Der Konzern erklärte sich dazu bereit, das Kurzarbeitergeld auf 85 bis 90 Prozent des Lohns aufzustocken. Von dem Zwangsurlaub sind 3200 Airbus-Mitarbeiter betroffen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in den Geschäftszahlen für das erste Quartal 2020 wider. Airbus musste einen Verlust in Höhe von 481 Millionen Euro hinnehmen, im Vorjahr stand noch ein Gewinn von 40 Millionen Euro in den Büchern.
Auch die Lufthansa hat längst Kurzarbeit eingeführt, da das Unternehmen aufgrund der Coronavirus-Pandemie vor hohen Verlusten und Liquiditätsproblemen steht, wie die Lufthansa selbst einräumte. Daher führt die Airline seit Wochen Gespräche über Staatshilfen, über eine Unterstützung in Höhe von zehn Milliarden Euro wird verhandelt. Ein Bericht von “Business Insider”, wonach eine Staatshilfe von neun Milliarden Euro beschlossen wurde, ist von beiden Seiten aber zurückgewiesen worden. Eine schnelle Einigung bei den Verhandlungen wird schwer zu erreichen sein, weil die EU-Kommission den Staatshilfen zustimmen muss.
Ein unklarer Punkt ist, wie stark sich der Staat sich in das Unternehmen einmischen soll. „Wenn die Lufthansa auch künftig erfolgreich sein soll, muss sie auch weiterhin ihr Schicksal unternehmerisch gestalten können“, sagte Spohr. Eine stille Beteiligung des Staates könnte daher eine Lösung für die Lufthansa sein. Derweil bleibt die Situation schwierig, wie die jüngsten Verkehrszahlen von Fraport zeigen. Die Passagierzahlen am Frankfurter Flughafen sind auch in der Vorwoche im Vergleich zum Vorjahr kräftig eingebrochen, um 96,8 Prozent. Das Frachtaufkommen fiel dagegen nur um fast 13 Prozent.
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