02.07.2018 09:22
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Allianz will Fusionswelle nicht verpassen

Autor: Hussam Masri

Europas größter Versicherungskonzern hält sich beim weiteren Wachstum durch Übernahmen bisher zurück. In jüngerer Vergangenheit wurden Teile des Kapitalpolsters stattdessen für Aktienrückkäufe verwendet. Und auch für die nähere Zukunft stellt das Management keine erheblichen Akquisitionen in Aussicht, da es die derzeitigen Aufschläge auf die Aktienkurse von Übernahmezielen für übertrieben hält. Im Mai erklärte sich der Vorstandsvorsitzende Oliver Bäte aber in einem Medieninterview offen für eine "Fusion unter Gleichen", bei der keine Übernahmeprämien anfallen würden. Um eine solche Transaktion umzusetzen, müssten allerdings große Unternehmen zur Fusion bereit sein. Ob und mit wem es diesbezügliche Gespräche gibt, konkretisierte Bäte nicht. Medien haben in der Vergangenheit schon über die schweizerische Zurich als potenziellen Fusionspartner spekuliert.

Sein operatives Gewinnziel für das Gesamtjahr 2018 hat das Allianz-Management in einer Spanne zwischen 10,6 und 11,6 Mrd. Euro bei einer Eigenkapitalrentabilität von 13 Prozent abgesteckt. Die Zahlen für das erste Quartal bewegten sich im Einklang mit diesen Zielgrößen, obwohl der Konzern mit ungünstigen Währungsentwicklungen und einer millionenschweren Belastung durch das Orkantief Friederike zu kämpfen hatte. Analysten äußern sich deshalb zuversichtlich, dass die Gesamtjahresziele erreicht oder sogar übertroffen werden könnten. In den kommenden Quartalen sei eine Abschwächung der negativen Wechselkurseffekte möglich, während die Entwicklung der Sparten Schaden/Unfall und Asset Management positiv herausgestellt wird. Zudem verweisen Analysten auf die hohe prognostizierte Dividendenrendite als Argument für die Aktie des Versicherungsriesen.

Sinkende Tilgungsschwellen erhöhen die Erfolgswahrscheinlichkeit

Anleger setzen mit dem DekaBank Allianz Express-Zertifikat Relax 09/2024 (WKN DK0RC3) auf eine möglicherweise vorzeitige Rückzahlung des Nennbetrags von 1.000,00 Euro je Zertifikat zusammen mit dem maßgeblichen Zinsbetrag, der pro vergangener Periode um 52,50 Euro wächst. Dabei werden die Bedingungen zur Auslösung der vorzeitigen Rückzahlung an den jährlich stattfindenden Bobachtungstagen immer moderater, weil die durch den Aktienschlusskurs zu behauptende Tilgungsschwelle jeweils um fünf Prozentpunkte sinkt. Sollte die Rückzahlung erst am Laufzeitende nach sechs Jahren und zwei Monaten erfolgen, wird von der Allianz-Aktie sogar lediglich eine Barrierenbehauptung gefordert. Die Rückzahlung kann nun 1.315,00 Euro je Zertifikat erreichen und ergibt sich aus dem Nennbetrag sowie dem maximal möglichen Zinsbetrag von 315,00 Euro. Zur Realisierung muss der Aktienschlusskurs am Bewertungstag, dem 18.09.2024, auf oder über der Barriere liegen, die bei 60,00 Prozent des Startwerts, also des Allianz-Schlusskurses vom 20.07.2018, fixiert wird.

Verluste bei der finalen Rückzahlung treten hingegen ein, wenn die Allianz-Aktie an jedem Beobachtungstag die zugehörige Tilgungsschwelle verfehlt hat und am Bewertungstag unter der Barriere schließt. In einem solchen Negativszenario verfällt der mögliche Zinsbetrag und der Anleger erhält Allianz-Aktien als Rückzahlung. Im Vergleich zum ursprünglich investierten Nennbetrag entsteht hierbei ein Verlust von mehr als 40,00 Prozent. Und sogar ein Totalverlust ist möglich, weil die übertragenen Allianz-Aktien wertlos geworden sein könnten. Ferner ist das Emittentenrisiko hinsichtlich der möglichen Zinszahlung und der Rückzahlung zu beachten. Dies bedeutet, dass insbesondere im Falle einer Zahlungsunfähigkeit der DekaBank Verluste bis hin zum Totalverlust drohen würden.

Das DekaBank Allianz Express-Zertifikat Relax 09/2024 (WKN DK0RC3) kann vom 02.07.2018 bis 20.07.2018, vorbehaltlich einer Verlängerung oder Verkürzung, gezeichnet werden.

 

Scope ZMR AAA

Rating vom 07.03.2017, mehr Informationen unter www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen/scope-zertifikate-management-rating

Doppelt ausgezeichnet: Die DekaBank wurde bei den Scope Awards und den ZertifikateAwards als beste Emittentin für Primärmarkt-Zertifikate ausgezeichnet. Damit wird die Leistungsfähigkeit der DekaBank bei Zeichnungsprodukten erneut von externer Stelle bestätigt. Mehr Informationen: www.deka.de/privatkunden/auszeichnungen

Hussam Masri verantwortet als Managing Director die Einheit Produktmanagement bei der DekaBank. Er ist in dieser Funktion verantwortlich für alle Fonds, Zertifikate und Vermögensverwaltungsprodukte, die an private Sparkassen-Kunden vertrieben werden. Zudem verantwortet er die Product-Sales-Einheit.


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Quelle

Die DekaBank ist das Wertpapierhaus der Sparkassen-Finanzgruppe. Als zentraler Dienstleister bündelt sie Kompetenzen in Asset Management und Bankgeschäft - als Vermögensverwalter, Finanzierer, Emittent, Strukturierer und Depotbank.

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