Anlegernervosität bleibt, SAP mit Licht und Schatten
Das war heute los. Schwache Vorgaben aus Asien hatten den DAX bereits am Vormittag deutlich in die Verlustzone gedrückt. Zeitweise sah es so aus, als könnten sich die Notierungen erholen. Als am Nachmittag die Wall Street jedoch einen sehr schwachen Handelsauftakt hinlegte, wurden die Verkäufe intensiviert. Einmal mehr war auch der starke Euro keine allzu große Hilfe.
Das waren die Tops & Flops. Dem schwachen Gesamtmarktumfeld konnten sich insbesondere so genannte defensive Titel aus der Gesundheitsbranche und dem Konsumgütersektor entziehen. Dazu gehörten heute der Nivea-Hersteller Beiersdorf, Henkel oder der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care. Zu den größten Verlierern zählte die RWE-Aktie. Ein wenig optimistischer Analystenkommentar sorgte dafür, dass das Papier zeitweise mehr als 3 Prozent an Wert einbüßte. Im Fokus stand auch SAP. Europas größter Softwarekonzern hatte gemischte Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegt. Außerdem wurde eine milliardenschwere Übernahme verkündet.
Das steht morgen an. Von der morgen zu Ende gehenden zweitägigen Fed-Sitzung erwarten Marktteilnehmer keine weltbewegenden Ergebnisse. Trotzdem ist die Sitzung etwas Besonderes, da Janet Yellen zum letzten Mal den Vorsitz innehat. Interessant dürfte auch der Blick auf den ADP-Report werden. Dieser gibt uns einen Vorgeschmack auf die am Freitag anstehende Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat Januar. In Deutschland werden die Januar-Arbeitsmarktdaten bereits am morgigen Mittwoch veröffentlicht. Darüber hinaus steht die Bekanntgabe der Dezember-Einzelhandelsumsätze auf dem Programm.
Neben Konjunkturnachrichten lohnt sich auch der Blick auf die Unternehmensseite. Im Rahmen der US-Berichtssaison für das vierte Quartal 2017 blicken Investoren morgen auf die neuesten Zahlen von Boeing, Microsoft, PayPal und Facebook. Hierzulande dürfte die Siemens-Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2017 in München interessant werden.
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