| Die objektive Auswertung anhand des „HSBC Trendkompass“ signalisiert für die Bilfinger-Aktie
einen intakten Aufwärtstrend. Für besonders vielversprechend halten wir Konstellationen,
in denen die mathematische Berechnung des Momentums und der Relativen Stärke „Hand
in Hand“ mit einem konstruktiven Chartbild geht. Letzteres ist derzeit bei Bilfinger
eindeutig der Fall. So arbeitet das Papier an der Ausprägung eines Doppelbodens, der
bei Notierungen oberhalb von 36,89 EUR abgeschlossen wäre. Möglicherweise ist diese
untere Umkehr gleichzeitig Teil einer großen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation
(siehe Chart). Um dieses Umkehrmuster abzuschließen, bedarf es eines Sprungs über
die aktuell bei 37,53 EUR verlaufende Nackenlinie. Mut macht dabei die Bodenbildung
im Verlauf der Relativen Stärke (Levy) sowie das frische MACD-Kaufsignal. Gelingt
der diskutierte Befreiungsschlag, markiert das Jahreshoch 2017 (40,72 EUR) nur ein
erstes Etappenziel. Perspektivisch rückt vielmehr das 2015er-Hoch bei 45,35 EUR wieder
auf die Agenda, welches bestens mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 45,39 EUR) harmoniert.
Im Ausbruchsfall bietet sich das Hoch vom August (36,89 EUR) als engmaschige Absicherung
an. |