| Lehrbuchmäßige Inselumkehr |
| Vorgestern endete beim DAX® die Serie von sechs roten Tageskerzen in Folge. Im Anschluss an einen echten Stresstest der Haltezone aus dem ehemaligen Rekordhoch bei 12.952 Punkten und den verschiedenen Tiefs bei gut 12.900 Punkten sorgte der ausgeprägte „Hammer“ für einen Hoffnungsschimmer. Gestern folgte ein weiterer, denn auf das Mini-Abwärtsgap vom Vortag (13.000 zu 12.996 Punkte) folgte gestern unmittelbar eine Aufwärtskurslücke bei 12.996/13.008 Punkten. In der Summe entsteht eine idealtypische Inselumkehr – eine gleichermaßen seltene wie markante Trendwendeformation. Da auch die 38-Tages-Linie (akt. bei 13.034 Punkten) zurückerobert wurde, dürften die deutschen Standardwerte ihre Atempause abgeschlossen haben und die Zeichen stehen insgesamt auf „Erholung“. Begünstigt wird eine Aufwärtsreaktion durch die freundlichen Kurzfristindikatoren. So haben sowohl der RSI als auch der MACD im Stundenbereich jeweils Bodenbildungen abgeschlossen. Ein erstes Ziel definiert dabei die 200-Stunden-Linie (akt. bei 13.168 Punkten). Um die beschriebene Steilvorlage nicht zu gefährden, sollte der DAX® die angeführten Kurslücken nicht mehr schließen. Ein Stopp auf dieser Basis gewährleistet darüber hinaus ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis. |
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DAX® (Daily) |
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| Der Ball liegt auf dem Elfmeterpunkt |
| Der Chartverlauf des US-Dollars im Vergleich zum brasilianischen Real gestaltet sich derzeit äußerst spannend. Technisch motivierte Investoren können das an verschiedenen Faktoren festmachen. So hat sich die 200-Wochen-Linie (akt. bei 3,10 BRL) zuletzt als tragfähige Unterstützung erwiesen. Gleichzeitig legte der Greenback den seit Januar 2016 bestehenden Abwärtstrend (akt. bei 3,16 BRL) zu den Akten, wodurch auch eine klassische Keilformation „bullish“ aufgelöst wurde. Was aus charttechnischer Sicht jetzt noch fehlt, ist ein Sprung über das Junihoch bei 3,35 BRL. Ein solcher Befreiungsschlag hätte gleich zwei positive Implikationen: 1. Wäre damit endgültig die Rückkehr in den Basisaufwärtstrend seit 2011 (akt. bei 3,28 BRL) vollzogen. 2. Gilt im Erfolgsfall ein Doppelboden mit einem kalkulatorischen Anschlusspotential von 0,27 BRL als abgeschlossen (siehe Chart). Gelingt der Ausbruch, dürfte das Hoch vom November 2016 bei 3,51 BRL letztlich nur eine Durchgangsstation auf dem Weg nach Norden darstellen. Die horizontalen Hürden bei rund 3,70 BRL definieren danach ein weiteres wichtiges Anlaufziel. Um die gute Ausgangslage nicht zu verspielen, sollte das Währungspaar in Zukunft nicht mehr in den o. g. ehemaligen Baissetrend zurückfallen. |
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USD/BRL (Weekly) |
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| Den Boden ausgeschlagen |
| Die GE-Aktie ist zuletzt in den sozialen Medien intensiv diskutiert worden. Aus charttechnischer Sicht muss der Kursverlauf als mehr als angeschlagen eingestuft werden. Sorgte der Bruch zweier Aufwärtstrendlinien im letzten halben Jahr bereits für wichtige Warnschüsse, so müssen Anleger nun das Abgleiten unter das Mehrjahrestief vom August 2015 bei 19,37 USD als endgültigen Nackenschlag werten. Unterstrichen wird die Bedeutung dieses Levels durch das 50%-Fibonacci-Retracement des gesamten Hausseimpulses seit März 2009 (19,44 USD). Per Saldo bekommt der Kursverlauf der letzten fünf Jahre dadurch einen eindeutig „toppishen“ Charakter. Parallel dazu betont auch der MACD derzeit die Risiken. So ist der Trendfolger in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Monat, Woche, Tag) derzeit „short“ positioniert. Der nächste wichtige Rückzugsbereich wird nun durch die Tiefs von 2011 und 2010 bei 14,03/13,75 USD definiert. Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgt der RSI, der bereits im überverkauften Terrain notiert. Ohne eine schnelle Rückeroberung der o. g. Schlüsselmarken bei rund 19,40 USD befindet sich die GE-Aktie allerdings weiterhin in einer charttechnischen Schieflage. |
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General Electric (Monthly) |
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