| In den letzten Wochen hatten wir vielfach die Attraktivität des Ölsektors betont. Ein gutes Beispiel gibt dabei die Chevron-Aktie ab, bei der Anleger durch das Überwinden eines wichtigen Widerstandsbereichs von mehr als einer bloßen Erholungsrally ausgehen können. Gemeint ist das Barrierenbündel aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 87,16 USD), dem jüngsten Verlaufshoch bei 89,84 USD sowie einem kurz- und einem langfristigen Abwärtstrend (akt. bei 87,81 USD bzw. 91,47 USD). Durch den der Befreiungsschlag rückt das Verlaufshoch vom letzten Quartal 2015 bei knapp 100 USD wieder auf die Agenda, das zudem bestens mit den Tiefpunkten vom Jahresultimo 2014/15 harmoniert. Wieder dreistellige Notierungen vorausgesetzt, wäre gleichzeitig eine langfristige Bodenbildung abgeschlossen. Mut macht in diesem Zusammenhang die konstruktive Ausgangslage bei den quantitativen Indikatoren RSI und MACD. Besonders der zuletzt angeführte Trendfolger sorgt dank des Aufsetzens auf seiner Signallinie ("bearish failure") für Rückenwind. Als Stopp auf der Unterseite bietet sich das Februarhoch bei 89,84 USD an, womit Anleger bei Neuengagements gleichzeitig ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis realisieren können. |