14.03.2016 09:00
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DAX® - Hohe Schwankungen wenig Nettoveränderung

Hohe Schwankungen wenig Nettoveränderung
Nach der riesigen Tagesschwankungsbreite von fast 500 Punkten am Vortag brachte der Wochenabschluss beim DAX® eine gewisse Rückkehr zur Normalität. Da das Aktienbarometer die Kombination aus der 38-Tages-Linie und dem ehemaligen Abwärtstrend seit Anfang Dezember 2015 (akt. bei 9.481/57 Punkten) als Sprungbrett nutzte, befinden sich die deutschen Standardwerte wieder auf dem Niveau vom Wochenbeginn. Aus Sicht des Wochencharts entsteht deshalb ein klassischer „Kreisel“. Letztlich bleibt es damit bei den zuletzt angeführten Schlüsselmarken in Form der Hochpunkte vom 4. März und 28. Januar bei 9.899/905 Punkten, denn ein Anstieg über diese Zone würde eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart) vervollständigen. Rein rechnerisch würde sich aus einer abgeschlossenen Bodenbildung ein kalkulatorisches Anschlusspotential von rund 1.200 Punkten ergeben. Im Erfolgsfall definiert die massive Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.449 Punkten), dem Baissetrend seit April 2015 (akt. bei 10.486 Punkten) sowie dem Abwärtsgap vom ersten Handelstag des Jahres bei 10.743/486 Punkten ein wichtiges Etappenziel.

DAX® (Daily)
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Gerade noch einmal die Kurve bekommen
Analog zum Währungspaar USD/JPY drohte zuletzt auch dem Euro im Vergleich zur japanischen Valuta mit dem Rutsch unter die Tiefpunkte von April 2015 und Juni 2013 bei rund 126/125 JPY der Abschluss einer klassischen Toppbildung. Dank der letzten drei Wochenkerzen, die allesamt markante Lunten aufweisen, konnte die zuvor angeführte Schlüsselzone aber gerade noch einmal verteidigt werden. Letztlich signalisieren die jüngsten Candlestickumkehrmuster, dass das Währungspaar zumindest kurzfristig einen Boden gefunden haben dürfte. Die 200-Wochen-Linie (akt. bei 129,12 JPY) markiert aber den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, die sich bis zum Abwärtstrend seit Dezember 2014 (akt. bei 131,03 JPY) erstreckt. Erst ein Spurt über dieses Level würde die charttechnischen Perspektiven der Einheitswährung nachhaltig aufhellen, denn im Erfolgsfall wäre gleichzeitig eine Keilformation nach oben aufgelöst (siehe Chart). Als Absicherung auf der Unterseite bieten sich – je nach Risikoneigung – die eingangs erwähnte Haltezone bei rund 126/25 JPY oder aber das jüngste Verlaufstief bei 122,06 JPY an.

EUR/JPY (Weekly)
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Innenstäben droht Auflösung
Mit 170 26/32 kam es Anfang Februar beim US-T-Bond-Future nochmals zu einem neuen Allzeithoch, d. h. der bisherige Rekordstand vom März 2015 bei 166 27/32 wurde nochmals deutlich überwunden. Mehrere Faktoren deuten nun aber daraufhin, dass die Luft für das Rentenbarometer zusehends dünn wird. So weisen drei der letzten fünf Wochenkerzen markante Dochte auf. Damit ist dokumentiert, dass die Marktteilnehmer das alte Allzeithoch tatsächlich als wichtigen Widerstand wahrnehmen. Am Auffälligsten sind aber die letzten Wochenkerzen, deren Handelsspanne jeweils innerhalb des Pendants der Vorperiode verblieb. Da derzeit die „bearishe“ Auflösung der dadurch entstehenden „inside weeks“ zur Disposition steht (siehe Chart), gerät die dynamische Rally seit Ende Dezember 2015 mehr und mehr ins Stocken. Als weiterer Hemmschuh fungieren dabei die aktuellen CFTC-Daten: So sind die „Commercials“ aktuell wesentlich stärker auf der Shortseite engagiert als das im April 2015 der Fall war. Seinerzeit korrigierte der US-T-Bond-Future von rund 165 auf unter 150. Per Saldo definieren die Hochs bei rund 160 das nächste Anlaufziel, ehe der alte Abwärtstrend seit März 2015 (akt. bei 158 03/32) einen wirklich massiven Halt markiert.

US-T-Bond-Future (Weekly)
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Quelle

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