| 9.905 Punkte – weiter DIE Schlüsselmarke |
| Gestern betonten wir an dieser Stelle die Bedeutung der Marke von 9.905 Punkten. Während aus Sicht des Wochencharts diese Aussage vor allem in der dann abgeschlossenen V-Formation eine Begründung findet, sorgt der Wochenauftakt beim DAX® selbst auf Tagesbasis inzwischen für eine Bestätigung dieser These. So wird das Hoch vom vergangenen Freitag bei 9.899 Punkten von zwei tieferliegenden Hochpunkten eingerahmt. In der Konsequenz entsteht ein sog. „swing high“ – ein Phänomen, welches in der Vergangenheit oftmals zumindest kurzfristige Wendepunkte markiert hat. Dass die deutschen Standardwerte zuletzt an Momentum eingebüßt haben, lässt sich auch an den kleinen Körpern der letzten vier Tageskerzen festmachen. Unter Tradinggesichtspunkten sollte der DAX® in Zukunft nicht mehr in den ehemaligen Baissetrend seit Dezember vergangenen Jahres (akt. bei 9.561 Punkten) zurückfallen. Als Absicherung für längerfristige Positionen bieten sich dagegen weiterhin die Tiefpunkte vom August und September 2015 bei 9.338/25 Punkten an. Andererseits wäre ein Anstieg über die o. g. Schlüsselmarke bei gut 9.900 Punkten ein starkes Indiz für die Fortsetzung der jüngsten Erholungsrally. |
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DAX® (Daily) |
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| „bullish engulfing“ spricht für zyklisches Tief |
| Beim Euro-BUND-Future hatten wir zuletzt auf die negativen Divergenzen (RSI) sowie die historisch hohe Trenddynamik (ADX) verwiesen, die eine Verschnaufpause des Rentenbarometers nahelegten. Als wichtigen Katalysator definieren wir weiter einen Rückfall in den Trendkanal seit Juni 2015 (obere Begrenzung akt. bei 164,30). In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf die 10-jährige Rendite in Deutschland. Die abgelaufene Woche brachte hier ein dynamisches „reversal“ in Form eines „bullish engulfing“. Das beschriebene Candlestickumkehrmuster legt den Schluss nahe, dass in der letzten Woche ein wichtiges zyklisches Tief bei 0,10 % ausgeprägt wurde. Da die Extremwerte der jüngsten Wochenkerze jeweils jenseits der Pendants der Vorperiode ausgeprägt wurden („outside week“), würde ein Anstieg über das jüngste Wochenhoch bei 0,24 % für ein Ausrufezeichen hinter dem skizzierten Szenario sorgen. Die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte zwischen 0,40 % bzw. 0,47 % definieren dann das nächste Anlaufziel. Ein Fingerzeig in diese Richtung liefern die aktuellen CoT-Daten: Für den US-T-Bond-Future sind die Commercials derzeit so stark „short“ positioniert wie seit April 2015 nicht mehr, als der US-Zinsfuture von ca. 165 auf unter 150 korrigierte. |
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10-järige Rendite Deutschland (Weekly) |
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| Schlüsselunterstützungen eindrucksvoll bestätigt |
| Die Bedeutung der Kernhaltezone zwischen 17,40 EUR und 15,32 EUR können Anleger gar nicht hoch genug einschätzen, denn in den vergangenen fast 20 Jahren hat die Royal Dutch-Aktie auf dieser Basis regelmäßig einen Boden gefunden (siehe Chart). Zuletzt haben die beiden „Hammer“-Umkehrmuster vom Januar und Februar den unterstützenden Charakter der angeführten Bastion unterstrichen. Da der Öltitel mittlerweile sogar die jüngsten beiden Monatshochs bei 21,22/21,23 EUR überwunden hat, dürfte das Papier im Januar bei 16,53 EUR ein zyklisches Tief ausgeprägt haben. Das ist möglicherweise sogar etwas zu schwach ausgedrückt, denn im Tagesbereich liegt inzwischen eine abgeschlossene inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vor, aus der sich immerhin ein rechnerisches Anschlusspotential von knapp 5 EUR ableiten lässt. Rückenwind erhält unser Erholungsszenario durch den im Verlauf des RSI erfolgten Abwärtstrendbruch, so dass wir perspektivisch ein Wiedersehen mit der 38-Monats-Linie (akt. bei 25,91 EUR) für durchaus realistisch erachten. Um die guten Perspektiven nicht zu gefährden, sollte die Aktie in Zukunft nicht mehr unter die untere Gapkante der jüngsten Kurslücke im Tagesbereich bei 18,75 EUR zurückfallen. |
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Royal Dutch Shell (Monthly) |
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