| 9.905er Marke ist wichtig |
| Seit dem bisherigen Jahrestief bei 8.699 Punkten, das eine nahezu punktgenaue Belastungsprobe der wichtigen Kreuzunterstützung aus dem langfristigen Haussetrend seit März 2009 (akt. bei 8.860 Punkten) und der Parallelen (akt. bei 8.703 Punkten) zum Korrekturtrend seit April 2015 brachte, befindet sich der DAX® auf Erholungskurs. Vor allem die Bestätigung des 2009 etablierten Aufwärtstrends erwies sich dabei als Katalysator. Auffällig ist nun, dass das jüngste Wochenhoch (9.899 Punkte) fast exakt mit dem Hoch von Ende Januar bei 9.905 Punkten zusammenfällt. Gelingt dem Aktienbarometer der Sprung über die angeführten Hürden, könnte die jüngste Kursentwicklung als V-förmige Umkehr interpretiert werden, die den Grundstein für eine Fortsetzung der jüngsten Erholungsrally legen dürfte. Im Erfolgsfall steckt die 38-Wochen-Linie (akt. bei 10.434 Punkten) das nächste Anlaufziel ab, ehe die zu Jahresbeginn gerissene Abwärtskurslücke bei 10.486/10.627 Punkten wieder auf die Agenda rückt. Um das derzeit gegebene Momentum nicht leichtfertig zu verspielen, sollte der DAX® in Zukunft nicht mehr unter die Tiefpunkte vom August und September 2015 bei 9.338/25 Punkten zurückfallen. |
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DAX® (Weekly)
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| Abgeschlossener Doppelboden |
| Ausgehend von der Kernunterstützung bei rund 1.800 Pkt. – auf diesem Niveau fallen das Tief vom Oktober 2014 bei 1.821 Pkt. sowie die jüngsten beiden Verlaufstiefs bei 1.812/10 Pkt. mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 1.799 Pkt.) und einem Fibonacci-Retracement (1.788 Pkt.) zusammen – hat der S&P 500® zuletzt die Kurve bekommen. Dank des Spurts über das Hoch von Anfang Februar bei 1.947 Pkt. liegt inzwischen sogar ein klassischer Doppelboden vor, aus dessen Höhe sich ein rechnerisches Anschlusspotential von rund 130 Pkt. ableiten lässt. Da die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon den beschriebenen Ausbruch bestätigen, sehen wir derzeit weiteres Erholungspotential. Die Kombination aus den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 2.020 Pkt. und der 200-Tages-Linie (akt. bei 2.023 Pkt.) steckt dabei das nächste Etappenziel ab, das durch den kurzfristigen Abwärtstrend seit Anfang Dezember (akt. bei 2.025 Pkt.) eine zusätzliche Bestätigung erfährt. Im Bereich des Hochs von Ende November vergangenen Jahres bei 2.082 Pkt. wäre dann sogar das aus der unteren Umkehr resultierende Kursziel ausgeschöpft. Um die Trendwende nicht zu negieren, sollte der S&P 500® nicht mehr unter die Nackenlinie des Doppelbodens (1.947 Pkt.) zurückfallen. |
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S&P 500® (Daily)
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| Trendbruch + Candlestickumkehrmuster |
| Regelmäßige Leser des „Daily Trading“ wissen, dass wir die Verknüpfung unterschiedlicher Zeitebenen für einen der vielversprechendsten Analyseansätze überhaupt halten. Aus diesem Blickwinkel heraus ist die Bilfinger-Aktie derzeit hochinteressant, denn sowohl auf Wochen- als auch auf Monatsbasis hat das Papier zuletzt ein Candlestickumkehrmuster in Form eines klassischen „Hammers“ ausgeprägt. Dazu gesellen sich der Bruch des im April 2014 etablierten Baissetrends (auf Wochenbasis akt. bei 40,22 EUR) sowie im Tageschart die Rückeroberung der Glättungslinien der letzten 200 bzw. 38 Perioden (akt. bei 38,44/39,59 EUR). Das Risiko eines Fehlausbruchs wird durch den MACD reduziert, der in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „long“ positioniert ist. Auf Monatsbasis lieferte der Trendfolger jüngst sogar das erste Einstiegssignal seit fast zwei Jahren. Ein Wiedersehen mit dem Hoch von Ende November 2015 bei 45,35 EUR halten wir deshalb fast schon für eine „Pflichtaufgabe“, ehe ein Durchstarten in Richtung der Hochs und Tiefs bei rund 50 EUR der „Kür“ gleichkäme. Je nach Risikoneigung bieten sich als Absicherung auf der Unterseite der ehemalige Abwärtstrend oder aber die 200-Tages-Linie an. |
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Bilfinger (Weekly)
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