06.07.2018 18:00
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DAX-Anleger blenden Handelsstreitigkeiten aus, RWE und E.ON im Stimmungshoch

Heute traten neue US-Strafzölle auf chinesische Importe in Kraft. Die chinesische Antwort ließ nicht lange auf sich warten, gleichzeitig wurden weitere Drohungen ausgesprochen. Trotzdem reagierten DAX-Anleger relativ gelassen. Damit lebt die Hoffnung auf eine Fortsetzung der jüngsten Erholung weiter.

Das war heute los. Obwohl der chinesisch-amerikanische Handelsstreit immer intensiver geführt wird, scheinen Anleger darauf zu setzen, dass die Beteiligten schon bald zur Vernunft kommen und eine Lösung für das Problem finden werden. Eine solche Lösung wird im europäisch-amerikanischen Streit um mögliche US-Zölle für Autoimporte bereits gehandelt.

Anleger beschäftigten sich zum Ende dieser Handelswoche jedoch nicht nur mit dem Handelsstreit. Die US-Regierung stellte die Juni-Arbeitsmarktdaten vor. Demnach wurden 213.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit setzte sich die positive Entwicklung der vergangenen Monate fort. Über den Anstieg der Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent im Mai auf nun 4,0 Prozent konnte man hinwegsehen, da gleichzeitig die Beschäftigungsquote nach oben kletterte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX tat sich heute unter anderem die RWE-Aktie hervor. Diese konnte zeitweise rund 2,5 Prozent an Wert zulegen. Schon seit einigen Tagen legen die Versorgerwerte RWE und E.ON eine starke Kursperformance hin. Zu den Gründen zählen die jüngsten Strompreissteigerungen.

Mit einem Kursminus von zeitweise rund 2 Prozent landete die Lufthansa-Aktie dagegen am Indexende. Wieder einmal. Das Papier gehört im bisherigen Jahresverlauf zu den schwächsten DAX-Werten. Nach der letztjährigen Kursrallye infolge der Übernahme von Air-Berlin-Anteilen machen sich nun höhere Ölpreise und die Sorge vor einer wirtschaftlichen Eintrübung negativ bemerkbar.

Das steht morgen an. Im Handelskonflikt mit den USA kommt der chinesischen Notenbank eine wichtige Rolle zu. Entsprechend gespannt dürften Anleger am Dienstag auf die neuesten chinesischen Inflationsdaten schauen. Dies dürfte darüber entscheiden, ob die Zentralbank eine expansivere Geldpolitik zur Schwächung der heimischen Währung fahren kann. Am Dienstag stehen auch die aktuellen ZEW-Konjunkturerwartungen im Fokus. Im weiteren Wochenverlauf sind es dann die Inflationsdaten für die Eurozone und aus den USA, die Anleger beschäftigen sollten. Zudem startet eine weitere US-Berichtssaison. Zunächst werden einige Großbanken ihre neuesten Geschäftsergebnisse präsentieren.

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Quelle

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