| „Aufholeffekt“ bestätigt Kernunterstützung |
| Zum Wochenauftakt begnügte sich der DAX® mit einer engen Handelsspanne von 80 Punkten.
Dennoch besitzt diese nüchterne Feststellung noch zwei weitere Dimensionen: Zum einen
musste das Aktienbarometer gestern ein Abwärtsgap bei 12.010/11.996 Punkten hinnehmen.
Zum anderen unterstreicht der Aufholeffekt zum Handelsschluss – inklusive eines Schlusskurses
auf Tageshoch – die Relevanz der zuletzt immer wieder angeführten Unterstützungszone
aus dem Hoch vom Januar bei 11.893 Punkten, der 38-Tages-Linie (akt. bei 11.880 Punkten)
sowie dem Tief der abgelaufenen Woche bei 11.850 Punkten. Mit Blick auf die Vorgaben
dürfte sich der Aufholeffekt heute nahtlos fortsetzen. Unter saisonalen Aspekten könnte
übergeordnet das „auf der Stelle treten“ der letzten Wochen allerdings zunächst noch
bis Ostern anhalten, ehe gemäß dem US-Präsidentschafts- und dem Dekadenzyklus sogar
die beste Phase des Jahres ansteht. Um daraus allerdings Kapital schlagen zu können,
muss der DAX® zunächst die Hochpunkte bei 12.083 Punkten und danach das bisherige
Jahreshoch bei 12.156 Punkten zu den Akten zu legen. Als Lohn der Mühen winkt im Erfolgsfall
höchstwahrscheinlich ein neues Allzeithoch jenseits von 12.391 Punkten. |
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DAX® (Daily) |
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| Im Aufwind |
| Die Hugo Boss-Aktie nahm zuletzt im "Daily Trading" breiten Raum ein. Für sehr interessant
halten wir mit Blick auf den anstehenden Quartalsultimo den Langfristchart des Papiers.
Grundsätzlich ist der Kursverlauf auch ein Plädoyer, sich von Zeit zu Zeit die Mühe
zu machen und hohe Zeitebenen bzw. lange Historien zu analysieren. Damit nun aber
genug der Vorrede: Auf Quartalsbasis hat der Titel zuletzt einen sogenannten "morning
star" ausgeprägt, wobei die jüngste weiße Quartalskerze dieses Candlestickumkehrmuster
bestätigt. Da die Trendwendeformation darüber hinaus auf Basis der Haltezone aus dem
Tief vom letzten Quartal 2011 bei 51,25 EUR und der 61,8%-Fibonacci-Korrektur des
gesamten Aufwärtsimpulses von 2008 bis 2015 (50,52 EUR) ausgeprägt wurde, können Anleger
von einer nachhaltigen Wende zum Besseren ausgehen. Mit anderen Worten: Die hohe Zeitebene
untermauert die Bodenbildung im Tageschart. Rein rechnerisch reicht das sich hieraus
ergebende Anschlusspotential aus, um perspektivisch die Kurslücke auf Tagesbasis vom
Jahresbeginn 2016 (75,63 EUR zu 76,28 EUR) zu schließen. |
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HUGO BOSS (Quarterly) |
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| Binnen kürzester Frist … |
| … das Kursziel erreicht. So lässt sich die jüngste Entwicklung der Leoni-Aktie treffend
zusammenfassen, denn die in der letzten Woche thematisierte große Bodenbildung hat
sich als echter Kurstreiber auf der Oberseite erwiesen (siehe Chart). Da der Titel
die seinerzeit angeführten Anlaufziele in Form der 200-Wochen-Linie (akt. bei 44,58
EUR), des Tiefs vom September 2015 (45,15 EUR) sowie des Hochs aus dem Jahr 2007 bei
46,81 EUR bereits abgearbeitet hat, drängt sich die Frage nach den nächsten charttechnischen
Barrieren auf. Zunächst einmal kann in diesem Zusammenhang das Tief vom August 2015
bei 49,39 EUR ins Feld geführt werden. Jenseits dieses Levels nimmt ein vollständiges
Schließen der Kurslücke vom Oktober 2015 (obere Gapkante bei 53,23 EUR) Konturen an.
Begünstigt wird dieses Szenario weiterhin von Seiten der quantitativen Indikatoren
MACD und Aroon. Beide signalisieren derzeit in allen von uns betrachteten Zeitebenen
(Tag, Woche, Monat) einen idealtypischen Aufwärtstrend. Aber auch unter Risikogesichtspunkten
gibt die jüngste Kursentwicklung Anlegern die Gelegenheit, den Stopp für bestehende
Engagements auf das Niveau des o. g. Tiefs vom September 2015 (45,15 EUR) nachzuziehen. |
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LEONI (Daily) |
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