| „island reversal“ unterstreicht Ambitionen |
| Auf das Abwärtsgap vom Wochenauftakt (12.010 zu 11.996 Punkten) folgte beim DAX® gestern
eine Kurslücke nach oben (11.996 zu 12.045 Punkte). In der Summe entsteht damit eine
nicht ganz idealtypische „Inselumkehr“. Die Einschränkung müssen wir deshalb machen,
weil zuvor nur eine Seitwärtsbewegung und kein Abwärtsimpuls vorlag. Dennoch unterstreicht
das Phänomen die Ambitionen der Aktienbullen. Das ist möglicherweise sogar zu schwach
ausgedrückt, denn das Aktienbarometer schaffte im späten Handel sogar ein neues Jahreshoch
(12.159 Punkten). In der Konsequenz dürften die deutschen Standardwerte unmittelbar
Kurs auf das bisherige Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten nehmen. Als Absicherung
vor der zuletzt immer wieder angeführten Bastion bei rund 11.900 Punkten dient nun
die untere Gapkante der eingangs erwähnten Kurslücken. Unabhängig davon sollten sich
Anleger die Marke von 11.966 Punkten in ihr Stammbuch notieren. Warum? Gehen wir am
Freitag oberhalb dieses Levels über die Ziellinie, stünde der höchste jemals verbuchte
Monatsschlusskurs zu Buche. |
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DAX® (Daily) |
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| Der Charme der hohen Zeitebene |
| Den näherrückenden Monatsultimo sollten Anleger nutzen, um mal wieder einen Blick
auf den Langfristchart des Währungspaars EUR/USD werfen. Zuletzt hatten wir in Bezug
auf den Euro im Vergleich zum US-Dollar mehrfach eine mögliche inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation
diskutiert sowie die Bedeutung der Kumulationszone bei gut 1,08 USD bzw. knapp 1,09
USD hervorgehoben. Während wir die Betrachtung hoher Zeitebenen grundsätzlich für
eine sinnvolle Vorgehensweise halten, unterstreicht die Monatsbetrachtung in besonderer
Weise die aktuellen Ambitionen der europäischen Einheitswährung. So liegt auf Monatsbasis
ein klassisches „bullish engulfing“ vor, indem der Körper der Vorperiodenkerze vollständig
umschlossen wird. Gleichzeitig liegt im Quartalschart ein sog. „tweezer bottom“ vor,
denn die Tiefs der letzten beiden Quartalskerzen wurden nahezu auf identischem Level
(1,0350 USD) ausgeprägt. Beide Candlestickmuster dokumentieren das sich derzeit wandelnde
Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären. Vor diesem Hintergrund dürfte eine abgeschlossene
Schulter-Kopf-Schulter-Umkehr auf Tagesbasis den Grundstein für eine Erholung des
Euro zum US-Dollar in Richtung des Hochs vom November 2016 bei 1,1299 USD legen. |
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EUR/USD (Monthly) |
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| Ein Rad greift in das andere |
| Vor knapp zwei Wochen hatten wir die sich bessernde Ausgangslage der ProSieben-Aktie
unter die Lupe genommen (siehe „Daily Trading“ vom 17. März). Mittlerweile ist das
Papier einen Schritt weiter und hat den höchsten Stand seit August vergangenen Jahres
erklommen. Damit entfaltet das seinerzeit thematisierte verschachtelte Kursmuster
aus einer kleinen Korrekturflagge und einer größeren, inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation
zusehends seine Wirkung (siehe Chart). Während das zuerst angeführte Konsolidierungsmuster
ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 45 EUR bereithält, verspricht die
erfolgreiche untere Umkehr sogar ein langfristiges Kursziel im Bereich von rund 48
EUR. Damit würde perspektivisch selbst das Hoch vom März 2016 bei 48,93 EUR wieder
auf die Agenda rücken. Unter Risikogesichtspunkten bietet die beschriebene Ausbruchssituation
Anlegern darüber hinaus die Möglichkeit, den Stopp für neue wie auch für bestehende
Engagements auf das Niveau knapp unterhalb der Nackenzone des o. g. S-K-S-Musters
bei rund 40 EUR nachzuziehen, so dass unverändert ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis
vorliegt. |
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ProSiebenSat.1 (Daily) |
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