18.01.2017 08:48
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DAX® - Balance auf dem bullishen Drahtseil

Balance auf dem bullishen Drahtseil
Gestern ist der deutsche Leitindex weiter Richtung Süden marschiert. Dabei konnten die Bullen die Unterstützung des Hochs vom Dezember 2015 (11.431 Punkte) auf Schlusskursbasis halten. Hier können die Bullen Ihren Stopp platzieren. Das Halten dieser Marke stellt eine notwendige Voraussetzung dar, um ein freundliches technisches Klima zu schaffen. Auf der Oberseite befinden sich weiterhin verschiedene Widerstände aus unterschiedlichen Verlaufshochs der letzten zwei Jahre im Bereich zwischen rund 11.600 und 12.100 Punkten. Diese hindern die Bullen bisher an einem Anlauf auf das alte Allzeithoch (12.391 Punkte). Sollten die Bären das Etappenziel – Tief vom 12. Dezember 2016 (11.140 Punkte) – nach unten hin verlassen, zeigt erst der 38-Wochendurchschnitt (akt. 10.515 Punkte) die nächste Unterstützung. Im Hinblick auf die Frage, wer das Tauziehen zwischen den Bullen und Bären gewinnt, kann der HSBC Trendkompass einen Hinweis gegeben. Derzeit zeigt sowohl das Momentum der letzten vier Wochen als auch die Relative Stärke (Levy) auf 27-Wochen-Basis ein mögliches Potential für weiter steigende Notierungen. Den HSBC Trendkompass, der u.a. die 30-DAX®-Aktien beinhaltet, können Sie in unserer HSBC Marktbeobachtungs App einsehen.
 
 
  DAX® (Weekly)  
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Fehlausbruch des Euro?
Die Ausgangslage für einen deutlichen Aufwärtsimpuls der Einheitswährung nach dem Ende des Jahres erfolgten Ausbruch aus dem seit Ende 2014 dominierenden Abwärtstrend (akt. bei 119,93 JPY) ist mehr als günstig. Bisher ist die Bewegung aber bestenfalls als ein „auf der Stelle treten“ zu deuten. In den vergangenen Tagen machte sich sogar eine neuerliche Schwäche breit, die eine mögliche Rückkehr in den angeführten Baissetrend auf die Agenda rücken lässt. Die entsprechende Trendlinie sollte folglich genau im Auge behalten werden: Ein Rückfall in den Abwärtstrend könnte den Euro vorerst auf Talfahrt schicken, wenngleich sich mit dem Cluster aus 200- und 90-Tages-Linie (akt. bei 118,00/117,97 JPY) zunächst noch engmaschig ein nächster Haltebereich ausmachen lässt. Mit den zyklischen Tiefs aus der zweiten Jahreshälfte 2016 zwischen 112,58 JPY und 112,06 JPY lassen sich die nächsten Unterstützungen erst deutlich tiefer ausmachen. Die bestehenden Ausstiegssignale auf Tagesbasis mahnen in diesem Zusammenhang zur Vorsicht. Sollte die Trendlinie indes dem Test standhalten, verbleibt ein Pullback, der den Ausbruch bestätigt und dem Euro auf dem Weg zu den nächsten wichtigen Widerständen im Bereich von gut 126 JPY auf die Sprünge helfen sollte.
 
 
  EUR/JPY (Daily)  
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Erholungsversuche
Zum Jahreswechsel 2016/17 geriet die 200-Wochen-Linie (akt. bei 148,28 23/32) beim US-T-Bond-Future erstmals seit Herbst 2014 wieder ernsthaft in Gefahr. Nach den Kursverlusten aus der 2. Jahreshälfte 2016 konnte der Abwärtsbewegung in diesem Bereich aber ein Ende gesetzt werden. Um jedoch endgültig Entwarnung geben zu können, bedarf es auch noch der Rückeroberung der ehemaligen Rekordstände von 2012 bei rund 153. Ein erster Versuch für dieses Unterfangen scheiterte zu Jahresbeginn, ein erneuter Anlauf hat nun aber durchaus Aussicht auf Erfolg. Grund für diese Einschätzung ist die Lage bei den technischen Indikatoren, die sich in den letzten Wochen verbessert hat. So sind Stochastik und MACD auf Tagesbasis auf dem Weg nach Norden. Auf Wochensicht hat der Oszillator zudem ein frisches Einstiegssignal generiert und auch der Trendfolger nähert sich hier seiner Triggerlinie von unten an. Gefahren drohen dem US-Rentenbarometer, falls die angeführte Rückeroberung scheitert und im Anschluss die o. g. Glättungslinie nachhaltig unterschritten wird. In diesem Szenario findet sich als nächste markante Haltemarke erst wieder das Jahrestief vom 2015 bei 142 31/32. Kurzfristig stehen die Chancen aber gut, dass die eingeleitete technische Gegenbewegung auf die zuvor erlittenen Kursverluste fortgesetzt werden kann.
 
 
  10 Year T-Note Future (Weekly)  
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Quelle

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