| Die Ausgangslage für einen deutlichen Aufwärtsimpuls der Einheitswährung nach dem Ende des Jahres erfolgten Ausbruch aus dem seit Ende 2014 dominierenden Abwärtstrend (akt. bei 119,93 JPY) ist mehr als günstig. Bisher ist die Bewegung aber bestenfalls als ein „auf der Stelle treten“ zu deuten. In den vergangenen Tagen machte sich sogar eine neuerliche Schwäche breit, die eine mögliche Rückkehr in den angeführten Baissetrend auf die Agenda rücken lässt. Die entsprechende Trendlinie sollte folglich genau im Auge behalten werden: Ein Rückfall in den Abwärtstrend könnte den Euro vorerst auf Talfahrt schicken, wenngleich sich mit dem Cluster aus 200- und 90-Tages-Linie (akt. bei 118,00/117,97 JPY) zunächst noch engmaschig ein nächster Haltebereich ausmachen lässt. Mit den zyklischen Tiefs aus der zweiten Jahreshälfte 2016 zwischen 112,58 JPY und 112,06 JPY lassen sich die nächsten Unterstützungen erst deutlich tiefer ausmachen. Die bestehenden Ausstiegssignale auf Tagesbasis mahnen in diesem Zusammenhang zur Vorsicht. Sollte die Trendlinie indes dem Test standhalten, verbleibt ein Pullback, der den Ausbruch bestätigt und dem Euro auf dem Weg zu den nächsten wichtigen Widerständen im Bereich von gut 126 JPY auf die Sprünge helfen sollte. |