06.05.2016 08:00
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DAX® - Bleibt angeschlagen

Bleibt angeschlagen
Erwartungsgemäß sind beim DAX® zuletzt die nächsten Unterstützungen in Form des steilen Erholungstrends seit Februar (akt. bei 9.926 Punkten) sowie der Aufwärtskurslücke von Mitte April (untere Gapkante bei 9.770 Punkten) unter Druck geraten. Trotz des ruhigen Feiertagsgeschäfts – gestern wurde ein klassischer „doji“ ausgeprägt – steht für die deutschen Standardwerte deshalb derzeit einiges auf dem Spiel. Neben den zur Vorsicht mahnenden Indikatoren (z. B. RSI, MACD) möchten wir nochmals auf den saisonalen Gegenwind hinweisen. Sowohl der Dekaden- als auch der Präsidentschaftszyklus legen im Mai Korrekturbedarf nahe. In diesem Umfeld sollten Anleger ihr Hauptaugenmerk auf die o. g. Unterstützungen legen. Schließlich würde deren Bruch die Erholung seit Februar letztlich als (abwärts-)trendbestätigende Flagge entlarven. Um das angeschlagene Chartbild aufzuhellen, ist indes ein Spurt über die Kombination aus der 200-Tages-Linie und dem Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.215/28 Punkten) nötig. Leider handelt es sich bei dem skizzierten Befreiungsschlag derzeit aber eher um Wunschdenken.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Kurzfristig heißgelaufen
Seit dem Mehrjahrestief von Ende September 2015 bei 5,91 USD hat sich die Barrick-Aktie in der Spitze mehr als verdreifacht. Von der charttechnischen Seite kam es dabei zu einer ganzen Reihe von positiven Weichenstellungen – wie beispielsweise dem jüngst erfolgten Bruch des seit September 2011 bestehenden Baissetrends (akt. bei 17,39 USD). Allerdings ist der Goldminentitel jüngst in eine wichtige Widerstandszone eingetaucht, die sich vom 2008er-Tief (17,95 USD) über verschiedene Hoch- und Tiefpunkte der Jahre 2013/14 bis zur Kurslücke vom April 2013 (obere Gapkante bei 22,58 USD) erstreckt. Damit steht die dynamische Rally der letzten Monate möglicherweise vor einer Verschnaufpause, zumal der RSI derzeit extrem überhitzt ist. Gleichzeitig ist der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band auf ein historisch einmaliges Niveau angeschwollen, so dass die derzeit vorliegende Trenddynamik kaum noch zu steigern bzw. über einen längeren Zeitraum durchzuhalten ist. In die gleiche Kerbe schlägt derzeit der „HSBC Trendkompass“. (Fortsetzung siehe unten)
 
 
  Barrick Gold (Weekly)  
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Money Management gewinnt an Bedeutung
Anhand objektiver Kriterien – wie der Relativen Stärke nach Levy und dem Momentum der letzten vier Wochen – werden mit Hilfe dieses Werkzeugs auf wöchentlicher Basis Trends herausgefiltert. Zwar befindet sich die Barrick Gold-Aktie – gemessen an beiden Maßstäben – in einem intakten Aufwärtstrend. Mit einem Wert von 1,68 erreicht die relative Stärke derzeit allerdings ein Niveau, welches in der Vergangenheit nur selten verbucht wurde. Per Saldo gewinnt deshalb das Stoppmanagement an Bedeutung. Für Anleger, die grundsätzlich an eine nachhaltige Trendwende glauben, kurzfristig aber eine Konsolidierung favorisieren, möchten wir heute eine interessante Möglichkeit eines aktiven Money Managements vorstellen. Um das Risiko zu reduzieren, kann ein (Teil-)Verkauf der Aktie bei einem gleichzeitigen Engagement in Discount-Zertifikaten ins Auge gefasst werden. Aufgrund der gegenwärtig sehr hohen Volatilität bieten diese aktuell nicht nur attraktive Produktkonditionen, sondern berücksichtigen zudem die wichtigen Unterstützungen in Form des o. g. ehemaligen Abwärtstrends (akt. bei 17,39 USD) bzw. der diversen Hochs und Tiefs bei rund 13 ½ USD.
 
 
  Barrick Gold (Weekly)  
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Quelle

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