| Zwischen Hoffen und Bangen |
| Regelmäßige Leser des „Daily Tradings“ wissen, dass wir dem Chartverlauf des Kursindex der deutschen Standardwerte derzeit eine besondere Bedeutung beimessen. Hier zeigt sich eindeutig das gegenwärtige Spannungsfeld: Zwar bewegt sich das Aktienbarometer weiter in dem seit März 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanal (Begrenzungen akt. bei 4.193 bzw. 6.640 Punkten). Dennoch ist es derzeit ein schmaler Grat zwischen einer (aufwärts-)trendbestätigenden Korrekturflagge und einer drohenden Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart). Im Sinne eines vorsichtigen Kaufmanns möchten wir zunächst mit der Risikoseite beginnen: Als Nackenzone der diskutierten oberen Umkehrformation fungiert die Kombination aus den letzten beiden Verlaufstiefs bei 4.350/298 Punkten sowie einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (4.299/79 Punkte), d. h. diese Bastion gilt es unbedingt zu verteidigen. Auf der Oberseite ist dagegen eine „bullishe“ Auflösung der beschriebenen Flagge (obere Begrenzung akt. bei 5.350 Punkten) nötig, damit die Börsenampel wieder auf „grün“ springt. Schließlich wäre dann nicht nur die Korrektur seit April 2015 beendet, sondern auch die mögliche Toppbildung passé. |
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DAX® Kursindex (Weekly)
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| Verschnaufpause realistisch |
| Am Freitag stellten wir an dieser Stelle eine interessante Strategie für Anleger vor, die sehr gut gelaufene Titel im Depot haben. Glauben Investoren grundsätzlich zwar weiter an die Perspektiven der entsprechenden Papiere, möchten aber das Risiko einer temporären Atempause abfedern, dann ist ein (Teil-)Verkauf der Aktie bei gleichzeitigem Engagement in Discount-Zertifikaten eine Überlegung wert. Ein gutes Beispiel für diese Vorgehensweise gibt derzeit die Newmont-Aktie ab: Nachdem sich der Goldminentitel in den letzten Monaten mehr als verdoppelt hat, stößt er nun (kurzfristig) an charttechnische Grenzen. Gemeint ist die Widerstandszone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 34,50 USD, der Abwärtskurslücke vom April 2013 (obere Gapkante bei 36,35 USD) sowie der 38,2%-Korrektur der gesamten Abwärtsbewegung seit November 2011 (37,18 USD). Gleichzeitig haben MACD und RSI ein historisch hohes Niveau erreicht, während sich die im „HSBC Trendkompass“ ausgewiesene relative Stärke nach Levy kaum noch steigern lässt. Da auch die Bollinger Bänder weit auseinanderliegen, wäre eine Verschnaufpause gesund. Die unten stehenden Discount-Zertifikate berücksichtigen dabei die wichtige Haltezone bei rund 27 ½ USD und das 2008er-Tief bei 21,17 USD. |
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Newmont Mining (Weekly)
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| Vola-Impuls angelaufen |
| Den am 3. März in Aussicht gestellten dynamischen Bewegungsimpuls hat die Klöckner-Aktie mittlerweile auf das Börsenparkett gelegt (siehe „Daily Trading“ vom 3. und 16. März). Dabei wurde nicht nur der Abwärtstrend seit 2007 (akt. bei 8,29 EUR) nachhaltig gebrochen, sondern auch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 9,30 EUR) zurückerobert. Auf der Indikatorenseite möchten wir an dieser Stelle das frische Einstiegssignal seitens des trendfolgenden MACD auf monatlicher Basis hervorheben. Bereits investierte Anleger können deshalb weiter am Ball bleiben. Die nächste wichtige Widerstandszone hat ihren Ausgangspunkt beim Hoch vom September 2014 bei 11,64 EUR und erstreckt sich bis zum Pendant vom Mai 2014 bei 12,88 EUR. Das zuletzt genannte Level harmoniert bestens mit dem 38,2%-Fibonacci-Retracement (12,95 EUR) des Baisseimpulses seit dem Frühjahr 2011. Seine herausragende Bedeutung erfährt das beschriebene Barrierenbündel aber insbesondere durch die Tatsache, dass es gleichzeitig die Nackenzone einer großen Bodenbildung definiert (siehe Chart). Eine positive Weichenstellung käme deshalb einem endgültigen Befreiungsschlag gleich. |
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Klöckner & Co (Weekly)
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