| Ein Anstieg über die letzten Tageshochs bei gut 9.700 Punkten blieb dem DAX® zum Wochenauftakt verwehrt. Damit schwindet die Hoffnung, dass es auf Basis des Augusttiefs bzw. des Pendants der abgelaufenen Woche bei 9.362/38 Punkten zur Ausprägung eines klassischen Doppelbodens kommt. Ohne einen Anstieg über den eingangs erwähnten Signalgeber bleiben die jüngsten beiden Verlaufstiefs „im Feuer“. Deren Bedeutung kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zum einen entfiele bei einem Abgleiten unter diese Bastion das „Doppelboden“-Argument, zum anderen entstünde aus Sicht des Point & Figure-Chart nochmals ein prozyklisches Verkaufssignal. Längerfristig – aus Sicht des Monatscharts – wäre darüber hinaus dann auch die Chance auf eine Ausprägung eines sog. „tweezer bottom“, bei dem die Handelsspanne vom September bisher zudem innerhalb des Pendants vom Vormonat verblieb („inside month“), zu den Akten zu legen. Bei einer negativen Weichenstellung definiert das Tief vom Dezember 2014 bei 9.219 Punkten die nächste Unterstützung, bevor bereits wieder DAX®-Notierungen unterhalb der Marke von 9.000 Punkten drohen. |