| … und zwar nach allen Regeln der Kunst. Doch der Reihe nach: Die Klöckner-Aktie hat sich seit Mai 2014 mehrfach an dem seit Sommer 2007 dominierenden Abwärtstrend (akt. bei 9,42 EUR) die Zähne ausgebissen, zumal sich die beschriebene Trendlinie fast punktgenau mit der 200-Wochen-Linie (akt. bei 9,54 EUR) deckt. Aufgrund des Rutschs unter die Tiefpunkte bei gut 8 EUR steht sogar eine erneute Toppbildung zu befürchten. Beachten sollten Anleger nun eine interne Trendlinie (akt. bei 6,99 EUR), die verschiedene Hoch- und Tiefpunkte seit Juni 2008 verbindet. Fällt jetzt auch noch diese Bastion, müssen Anleger ein Wiedersehen mit dem Mehrjahrestief vom Juli 2012 bei 6,49 EUR einkalkulieren. Darunter definiert das Tief vom November 2008 bei 5,76 EUR die nächste Auffangmarke. Auch die quantitativen Indikatoren betonen die derzeit bestehenden Risiken. So haben beispielsweise der MACD und der Aroon zuletzt synchron neue Ausstiegssignale generiert. Auf der Oberseite müssen sich die Bullen indes solange hinten anstellen, bis ihnen der Sprung über die eingangs erwähnte Schlüsselwiderstandszone aus dem dominierenden Baissetrend und der langfristigen Glättungslinie gelingt. |