| Der DAX® startete nahezu unverändert in die neue Börsenwoche. Dabei konnte das Aktienbarometer sein Tageshoch (10.160 Punkte) nicht ansatzweise über die Ziellinie retten, so dass sich im Vergleich zum Schlusskurs vom vergangenen Freitag ein marginales Minus ergibt und im Tageschart ein sog. „doji“ entstanden ist. In diesem Candlestickmuster – noch dazu mit markantem oberem und unterem Schatten – spiegelt sich der Respekt der Marktteilnehmer vor der wichtigen Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.066 Punkten) und einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (10.065/10.109 Punkte) wider. Wenngleich die mittelfristigen Perspektiven des Aktienbarometers mit der Zielrichtung in Form der Hochstände vom Mai und April bei 10.365/10.474 Punkten weiter stimmen, scheint der Rally kurzfristig etwas die Puste auszugehen. Als Bremsklotz dürften sich dabei die negativen Divergenzen (z. B. RSI, MACD) im Stundenbereich erweisen, auf die wir bereits am Freitag verwiesen hatten. In dieser Gemengelage sollten Anleger die letzten drei Verlaufstiefs bei rund 10.000 Punkten beachten. Rutscht der DAX® nachhaltig unter dieses Level, müssen Investoren einen Pullback an das Hoch von Anfang Juli bei 9.809 Punkten einkalkulieren. |