| Zuletzt stand bei der Continental-Aktie einiges auf dem Spiel. Schließlich wurde zwei Mal das Tief vom September vergangenen Jahres bei 171,30 EUR unterschritten, das gleichzeitig die Nackenlinie eines potenziellen Doppeltopps definiert (siehe Chart). Deshalb war es eminent wichtig, dass per Wochenschlusskurs jeweils die Rückeroberung dieses Levels gelang. Die jüngsten beiden „Hammer“-Umkehrmuster, wovon das letzte sogar die 200-Wochen-Linie (akt. bei 159,99 EUR) nahezu auslotete, nähren nun sogar die Hoffnung, dass der Titel die Kurve bekommt. Schließlich folgen auf solche „false breaks“ oftmals schnelle dynamische Bewegungen in die entgegengesetzte Richtung. Begünstigt wird ein möglicher Aufwärtsimpuls durch die divergente Entwicklung beim RSI und MACD sowie die jüngste Volumenspitze. So spricht das höchste Handelsvolumen im bisherigen Jahresverlauf dafür, dass der größte Verkaufsdruck zunächst ausgestanden ist. Als erstes Erholungsziel dient derzeit die Kombination aus dem Abwärtstrend seit März und der 38-Wochen-Linie (akt. bei 194,44 EUR bzw. 196,64 EUR). Eine enge Absicherung auf Basis des eingangs erwähnten Septembertiefs sorgt dabei gleichzeitig für ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. |