| Kurzfristig auf dem Rückzug |
| Die Verschnaufpause der deutschen Standardwerte, die am Dienstag begann, ging gestern in die nächste Runde: Den Handelstag beschloss der DAX® mit einem stattlichen Minus von 1,3 %. Damit scheint die Aufwärtsbewegung der vergangenen Tage vorerst ausgesetzt zu sein, denn auch der Blick auf die technischen Indikatoren sorgt aktuell eher für Ernüchterung bei den Bullen. So hat der Tages-Stochastik ein frisches Verkaufssignal generiert und auch der MACD nähert sich seiner Trigger-Linie gefährlich nah von oben an. Damit die mittelfristigen Perspektiven dennoch konstruktiv bleiben, muss der Unterstützungsbereich, der durch das Ausbruchshoch vom April (10.474 Punkte) und die Aufwärtskurslücke vom Montag vergangener Woche (10.374 Punkte) gebildet wird, um jeden Preis verteidigt werden. Sollte diese Bastion nicht halten, droht ein Rückfall bis in den Haltebereich aus den horizontalen Marken bei rund 10.100 Punkten in Kombination mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.075 Punkten). Für tradingorientierte Anleger bietet sich daher ein Stopp-Loss auf dem Niveau der o. g. Aufwärtskurslücke zur Absicherung bestehender Longpositionen an. |
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DAX® (Daily)
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| Enormer Druck |
| Die United Internet-Aktie konnte das zuletzt beschriebene Chartmuster (siehe „Daily Trading“ vom 12. Juli 2016) erfolgreich in steigende Notierungen ummünzen. Trotzdem gelang es dem Internet-Titel nicht ganz, das kalkulatorische Anschlusspotential aus der vervollständigten Bodenformation vollends auszuschöpfen. Seit dem Verlaufshoch vom vergangenen Freitag befindet sich die Aktie des Internet-Providers stattdessen im Sinkflug. Dabei geriet gestern auch das Tief vom 24.06. bei 35,50 EUR in ernsthafte Bedrängnis und wurde auf Schlusskursbasis sogar unterschritten. Mit Blick auf das frische Ausstiegssignal des trendfolgenden MACD sollten Anleger besser die Reißlinie ziehen, drohen bei einem nachhaltigen Abrutschen unter das angeführte Tief doch deutlich niedrigere Notierungen. Die nächsten wichtigen Haltemarken finden sich dann erst wieder unterhalb der Marke von 30 EUR. Um ein solches Szenario zu verhindern, muss das Junihoch zum Wochenschluss verteidigt werden. Erst eine Rückeroberung des Tiefs vom März 2015 bei 41,05 EUR würde das angeschlagene technische Bild aber wieder freundlicher aussehen lassen. |
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United Internet (Daily)
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| Legt der Ölpreis bald wieder den Turbo ein? |
| Nachdem der Ölpreis im Juni aus dem sehr steilen Aufwärtstrend (akt. bei 52,68 USD) seit Jahresbeginn ausbrach und zunächst in eine Konsolidierung überging, hat sich das Blatt kürzlich wieder gewendet. Aktuell lohnt vor allem der Blick auf den Wochenchart, denn es zeigt sich, dass bei einer Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung der Sprung über die Widerstandszone aus den Hochpunkten von Juni 2016 (51,55 USD) und Oktober 2015 (53,72 USD) eine große inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation vervollständigen würde. Das dadurch freigesetzte Aufschlagspotential würde – bei voller Ausschöpfung – Notierungen oberhalb des Vorjahreshochs (67,07 USD) bei rund 75 USD erwarten lassen. Aber Vorsicht: Auch wenn die technischen Indikatoren (MACD und Stochastik) im Wochenbereich kurz vor neuen Einstiegssignalen stehen, sind diese momentan noch nicht zu den Bullen übergelaufen. Zunächst muss außerdem der Widerstand in Form der 90-Wochen-Linie (akt. bei 48,90 USD) aus dem Weg geräumt werden. Im Falle sinkender Preise, bietet das jüngste Verlaufstief (39,51 USD) die nächste Unterstützung, die zusätzlich durch die 38-Wochen-Linie (akt. bei 40,76 USD) an Substanz gewinnt. Kurzfristige Longpositionen sollten in diesem Bereich abgesichert werden. |
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Brent Crude Future (Kontrakt Okt 16) (Weekly)
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