| Verdiente Pause für die Bullen |
| Nach dem neuen Jahreshoch vom Montag (10.802 Punkte) haben die DAX®-Bullen gestern eine Verschnaufpause eingelegt. Dies war auch dringend nötig, denn der Blick auf die technischen Indikatoren offenbarte Anzeichen einer Überhitzung im Kursverlauf. Die gestrige Pause und die damit verbundene Abkühlung beim RSI sind als gesund einzustufen, solange das Ausbruchshoch vom April (10.474 Punkte) nicht wieder unterschritten wird. Dann bleibt die Ampel für die Fahrt in Richtung der Marke von 11.000 Punkten mit dem Rückenwind der Kaufsignale von Stochastik und MACD auf „grün“. Wichtig hierbei ist, dass die Bullen damit nicht zu lange warten und damit das Zepter an die Bären übergeben. Ansonsten dürften in den kommenden Tagen die Aufwärtskurslücke vom Montag der Vorwoche (10.374 Punkte) geschlossen und die horizontalen Marken bei rund 10.100 Punkten zusammen mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.079 Punkten) anvisiert werden. Noch gestaltet sich das technische Bild aber weiter „bullish“. Oberhalb der runden 11.000er-Marke fungiert das Hoch vom November 2015 (11.431 Punkte) als nächste Anlaufmarke. |
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DAX® (Daily)
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| Wer gewinnt das Tauziehen? |
| Das Hoch vom Juli 2015 reichte bei der Tesla-Aktie nicht mehr ganz bis an das historische Allzeithoch vom September 2014 bei 291,40 USD heran. Seit der anschließenden Halbierung der Kurse bis Februar 2016 konnte sich die Aktie des Automobilherstellers zwar wieder deutlich stabilisieren und hat sich zuletzt auch nicht durch das massive Abwärtsgap vom Juni aus der Bahn werfen lassen. Die Aufwärtsbewegung seither hat jüngst sogar zur Ausprägung eines flachen Haussetrends (akt. bei 224,76 USD) geführt, der aktuell jedoch zur Disposition gestellt wird. Sollte der Trend verletzt werden, droht ein Abrutschen in Richtung des Aufwärtstrends seit dem Februar-Tief (akt. bei 209,21 USD). Zuvor warten mit der 38-Tages-Linie (akt. bei 220,45 USD) und dem 50% Fibonacci-Retracement der Abwärtsbewegung von Juli 2015 bis Februar 2016 (213,88 USD) nur untergeordnete Haltemarken. Bei den technischen Indikatoren fällt das frische Verkaufssignal ins Auge, welches zur Vorsicht mahnt. Um die Lage zu verbessern, gilt es zunächst, den Abwärtstrend seit Juni (akt. bei 235,26 USD) zu überwinden. Erst der Sprung über das damals ausgeprägte Hoch (240,77 USD) würde indes wieder deutlich höhere Notierungen erlauben. |
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Tesla (Daily)
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| Im Abwärtstrend gefangen |
| Der Euro, der sich zur norwegischen Krone zwischen 2013 und 2016 über gut drei Jahre immer weiter befestigen konnte, befindet sich in diesem Jahr auf dem Rückzug. Zuletzt gelang es dabei nicht, den Abwärtstrend seit Februar (akt. bei 9,51 NOK) zu überwinden. Vielmehr droht die Einheitswährung derzeit, nachhaltig unter die Kombination aus dem bisherigen Jahrestief und dem Hoch vom Sommer 2009 bei 9,16/15 NOK zu fallen. Passiert dies, gerät nicht nur die Parallele (akt. bei 9,01 NOK) zum angeführten Baissetrend, sondern auch der Aufwärtstrend seit Anfang 2013 (akt. bei 8,94 NOK) in Gefahr. Diese Einschätzung wird durch die Lage bei den technischen Indikatoren gestützt, wo nach dem Stochastik-Oszillator mittlerweile auch der trendfolgende MACD unter seine Triggerlinie gerutscht ist und damit ein frisches Ausstiegssignal generiert hat. Gelingt hingegen die Verteidigung der o. g. Haltezone, dürfte zunächst die 38-Wochen-Linie (akt. bei 9,41 NOK) angesteuert werden, bevor ein erneuter Angriff auf den zum Jahresbeginn gestarteten Abwärtstrend erfolgen. Erst ein Überwinden dieses Widerstands würde jedoch den Weg zum bisherigen Jahreshoch vom Januar bei 9,75 NOK freimachen. |
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EUR/NOK (Weekly)
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