| In unseren letzten beiden Analysen zur Thyssen-Aktien hatten wir die Bedeutung bzw. den Bruch des Haltebündels aus dem Aufwärtstrend seit Juni 2012 (akt. bei 19,60 EUR), der 38-Monats-Linie (akt. bei 19,27 EUR) und der 50%-Korrektur der gesamten Aufwärtsbewegung der letzten drei Jahre (18,94 EUR) hervorgehoben (siehe „Daily Trading“ vom 15. September und 28. August). Besonders der Bruch des beschriebenen Haussetrends versetzt dem Papier die volle Breitseite, fungierte er doch gleichzeitig als untere Begrenzung eines „bearishen“ Keils (siehe Chart). Übergeordnet dominiert ohnehin der seit Mai 2008 bestehende Baissetrend (akt. bei 25,50 EUR) – eine Interpretation, die von Seiten des MACD unterstrichen wird. Schließlich ist der Trendfolger in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) aktuell „short“ positioniert. Da aber beispielsweise der Wochen-RSI mittlerweile im überverkauften Terrain notiert und der Oszillator im Tagesbereich beginnt, positive Divergenzen auszuprägen, sollten Anleger ein verstärktes Augenmerk auf das Money Management legen. Aus charttechnischer Sicht bietet es sich an, den Stopp für bestehende Shortpositionen auf das Niveau des Tiefs vom Oktober 2014 bei 16,84 EUR nachzuziehen. |