| Beim Euro-BUND-Future hatten wir zuletzt immer wieder die Bedeutung der Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 155,60), dem 61,8%-Fibonacci-Retracement des Abwärtsimpulses von Mitte April bis Anfang Juni (155,93) sowie den verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 155,79 und 156,49 hervorgehoben (siehe Chart). Die jüngste Kursentwicklung unterstreicht nun schon zum x-ten Mal die charttechnische Tragweite der angeführten Barrieren. „Kaufe die Unterstützungen, verkaufe die Widerstände“, lautet eine der ältesten Tradingweisheiten überhaupt. In diesem Sinne können spekulative Anleger durchaus neue, auf Basis der eingangs erwähnten Widerstandszone abgesicherte, Shortpositionen ins Auge fassen. Da das jüngste Verlaufshoch (156,45) zudem bestens mit dem Augusthoch bei 156,49 harmoniert und somit aktuell sogar „Doppeltoppgefahr“ besteht, erfährt diese Sichtweise eine zusätzliche Bestätigung. Um die beschriebene Toppbildung zu komplettieren, bedarf es allerdings eines Abgleitens unter die Kreuzunterstützung aus dem Tief vom 1. September bei 152,65 und dem Erholungstrend seit Anfang Juni (akt. bei 152,55). Zumindest ein Abtauchen in diese Richtung sollten Anleger in den nächsten Tagen einkalkulieren. |