| Das war wichtig! |
| Es kommt nicht alle Tage vor, dass wir vom Monats- nahtlos zum Stundenchart des DAX®
übergehen. Heute macht diese Vorgehensweise aber absolut Sinn. Doch der Reihe nach:
Zuletzt hatten wir immer wieder die Bedeutung der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76
Punkten betont. Umso wichtiger war es zum Wochenauftakt diese Schlüsselzone mit einem
Aufwärtsgap im kurzfristigen Zeitfenster (12.372 zu 12.391 Punkte) zurückzuerobern.
Letztlich haben die deutschen Standardwerte somit gerade noch einmal die Kurve bekommen.
Da auch die quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD) freundlich zu interpretieren
sind, stellt diese Entwicklung eine Steilvorlage für eine Fortsetzung des jüngsten
Erholungsimpulses dar. Beim Blick über den „großen Teich“ sticht zudem das neue Allzeithoch
(21.563 Punkte) beim Dow Jones ins Auge, wodurch eine mögliche Aufwärtsreaktion zusätzliche
Nahrung erhält. Beim DAX® definiert die 38-Stunden-Linie (akt. bei 12.514 Punkten)
ein erstes Anlaufziel, ehe die Tiefpunkte bei gut 12.600 Punkten wieder auf die Agenda
rücken. Um sich die Chance auf ein erneutes Aufbäumen nicht zu verbauen, sollte das
Aktienbarometer die o. g. Schlüsselzone nicht mehr unterschreiten. |
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DAX® (1 Hour) |
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| Die eigentliche Bewährungsprobe |
| Mit 1,1445 USD hat der Euro zum US-Dollar zuletzt den höchsten Stand seit Mai 2016
verbuchen können. Doch dieses Level markiert lediglich den Auftakt zu einem extrem
massiven Widerstandsgürtel. Gemeint ist die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt.
bei 1,1358 USD), einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (1,1684/,1734
USD) sowie den Hochpunkten der letzten beiden Jahre bei 1,1614/1,1711 USD. Da die
angeführten Barrieren nahezu deckungsgleich mit der Nackenzone der zuvor ausgeprägten
Toppformation sind, sollten Anleger die Bedeutung dieser Schlüsselzone keinesfalls
unterschätzen. Schließlich würde bei einem Befreiungsschlag aus der Schiebezone der
letzten zweieinhalb Jahre eine große Bodenbildung werden. Zunächst dürfte es allerdings
nicht dazu kommen. Ein wichtiges Argument stellen dabei die CoT-Daten dar. So verfügten
die „wissenden“ Commercials zuletzt über die größte EUR-Shortposition seit Mai 2011,
was einen weiteren Anstieg der Einheitswährung limitieren sollte. Vielmehr dürfte
der Euro zeitnah in eine Phase des Luftholens übergehen, wobei die jüngsten Verlaufstiefs
bei gut 1,11 USD ein erstes Korrekturziel abstecken. |
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EUR/USD (Monthly) |
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| Interessantes Sprungbrett |
| Zum zweiten Mal seit April scheint die VW-Aktie ein zyklisches Tief im Bereich von
rund 130 EUR auszuprägen. Damit gewinnen die Hoffnungen der Bullen an Konturen, dass
der Autotitel auf dieser Basis einen klassischen Doppelboden ausprägt. Das zweite
Kurstief trägt dabei sogar die Züge einer kleinen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation.
Der unterstützende Charakter der angeführten Bastion wird zusätzlich durch den Erholungstrend
seit Februar 2016 (akt. bei 134,27 EUR), die 200-Tages-Linie (akt. bei 134,01 EUR)
sowie drei unterschiedliche Fibonacci-Retracements (132,16/129,88/129,74 EUR) untermauert
(siehe Chart). Da auch die Indikatorenkonstellation vielversprechend ist, können Anleger
neue Longengagements ins Auge fassen. Hervorheben möchten wir bei den technischen
Indikatoren die Bodenbildung im Verlauf des RSI sowie das neue Einstiegssignal seitens
des MACD. Ein erstes Anlaufziel definieren die jüngsten Verlaufshochs bei rund 146
EUR, ehe sogar das bisherige Jahreshoch bei 156,55 EUR wieder auf die Agenda rückt.
Um die laufende Stabilisierung nicht zu verspielen, sollte die VW-Aktie in Zukunft
nicht mehr nachhaltig unter die Marke von 130 EUR zurückfallen. |
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VW Vz. (Daily) |
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