04.07.2017 09:00
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DAX® - Das war wichtig!

Das war wichtig!
Es kommt nicht alle Tage vor, dass wir vom Monats- nahtlos zum Stundenchart des DAX® übergehen. Heute macht diese Vorgehensweise aber absolut Sinn. Doch der Reihe nach: Zuletzt hatten wir immer wieder die Bedeutung der alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten betont. Umso wichtiger war es zum Wochenauftakt diese Schlüsselzone mit einem Aufwärtsgap im kurzfristigen Zeitfenster (12.372 zu 12.391 Punkte) zurückzuerobern. Letztlich haben die deutschen Standardwerte somit gerade noch einmal die Kurve bekommen. Da auch die quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD) freundlich zu interpretieren sind, stellt diese Entwicklung eine Steilvorlage für eine Fortsetzung des jüngsten Erholungsimpulses dar. Beim Blick über den „großen Teich“ sticht zudem das neue Allzeithoch (21.563 Punkte) beim Dow Jones ins Auge, wodurch eine mögliche Aufwärtsreaktion zusätzliche Nahrung erhält. Beim DAX® definiert die 38-Stunden-Linie (akt. bei 12.514 Punkten) ein erstes Anlaufziel, ehe die Tiefpunkte bei gut 12.600 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Um sich die Chance auf ein erneutes Aufbäumen nicht zu verbauen, sollte das Aktienbarometer die o. g. Schlüsselzone nicht mehr unterschreiten.

DAX® (1 Hour)
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Die eigentliche Bewährungsprobe
Mit 1,1445 USD hat der Euro zum US-Dollar zuletzt den höchsten Stand seit Mai 2016 verbuchen können. Doch dieses Level markiert lediglich den Auftakt zu einem extrem massiven Widerstandsgürtel. Gemeint ist die Kombination aus der 38-Monats-Linie (akt. bei 1,1358 USD), einem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (1,1684/,1734 USD) sowie den Hochpunkten der letzten beiden Jahre bei 1,1614/1,1711 USD. Da die angeführten Barrieren nahezu deckungsgleich mit der Nackenzone der zuvor ausgeprägten Toppformation sind, sollten Anleger die Bedeutung dieser Schlüsselzone keinesfalls unterschätzen. Schließlich würde bei einem Befreiungsschlag aus der Schiebezone der letzten zweieinhalb Jahre eine große Bodenbildung werden. Zunächst dürfte es allerdings nicht dazu kommen. Ein wichtiges Argument stellen dabei die CoT-Daten dar. So verfügten die „wissenden“ Commercials zuletzt über die größte EUR-Shortposition seit Mai 2011, was einen weiteren Anstieg der Einheitswährung limitieren sollte. Vielmehr dürfte der Euro zeitnah in eine Phase des Luftholens übergehen, wobei die jüngsten Verlaufstiefs bei gut 1,11 USD ein erstes Korrekturziel abstecken.

EUR/USD (Monthly)
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Interessantes Sprungbrett
Zum zweiten Mal seit April scheint die VW-Aktie ein zyklisches Tief im Bereich von rund 130 EUR auszuprägen. Damit gewinnen die Hoffnungen der Bullen an Konturen, dass der Autotitel auf dieser Basis einen klassischen Doppelboden ausprägt. Das zweite Kurstief trägt dabei sogar die Züge einer kleinen inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Der unterstützende Charakter der angeführten Bastion wird zusätzlich durch den Erholungstrend seit Februar 2016 (akt. bei 134,27 EUR), die 200-Tages-Linie (akt. bei 134,01 EUR) sowie drei unterschiedliche Fibonacci-Retracements (132,16/129,88/129,74 EUR) untermauert (siehe Chart). Da auch die Indikatorenkonstellation vielversprechend ist, können Anleger neue Longengagements ins Auge fassen. Hervorheben möchten wir bei den technischen Indikatoren die Bodenbildung im Verlauf des RSI sowie das neue Einstiegssignal seitens des MACD. Ein erstes Anlaufziel definieren die jüngsten Verlaufshochs bei rund 146 EUR, ehe sogar das bisherige Jahreshoch bei 156,55 EUR wieder auf die Agenda rückt. Um die laufende Stabilisierung nicht zu verspielen, sollte die VW-Aktie in Zukunft nicht mehr nachhaltig unter die Marke von 130 EUR zurückfallen.

VW Vz. (Daily)
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Quelle

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