| Die Kurve bekommen? |
| Der zeigte in der abgelaufenen Woche die richtige Reaktion! Schließlich konnte das Aktienbarometer die in der Vorwoche gerissene Abwärtskurslücke schließen und einen Rückfall in den ehemaligen Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.272 Punkten) verhindern. Vor diesem Hintergrund kann die „Septemberdelle“ letztlich als lehrbuchmäßiger Pullback an den alten Trend interpretiert werden. Die jüngsten beiden Monatshochs bei 10.780/802 Punkten definieren die nächsten Barrieren. Jenseits der zuletzt genannten Hürde – gleichbedeutend mit dem bisherigen Jahreshoch – würde sich der DAX® sogar charttechnischen Freiraum bis zum Hoch vom November 2015 bei 11.431 Punkten erarbeiten. Die freundliche Entwicklung der letzten Woche war allerdings noch aus einem anderen Blickwinkel heraus immens wichtig. Da damit die Hochs vom Frühjahr bei rund 10.400 Punkten gerade noch einmal verteidigt werden konnten, hat auch die Bodenbildung auf Basis der zyklischen Tiefs vom Februar und Juni bei 8.699/9.214 Punkten weiter Bestand. Und auch aus diesem Kursmuster lässt sich ein kalkulatorisches Anschlusspotential bis rund 11.400 Punkten ableiten. |
| |
| |
DAX® (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Große Toppbildung im Anmarsch |
| Für den Euro wird die Ausgangslage zur norwegischen Krone zunehmend heikel. Die jüngsten Versuche, sich zurück in den im Frühjahr etablierten Aufwärtstrend (akt. bei 9,36 NOK) zu han-geln, sind gescheitert. Was verbleibt ist ein doppelter Pullback an die alte Trendlinie sowie die 38-Wochen-Linie (akt. ebenfalls bei 9,36 NOK), wodurch das Ende des angeführten Trends bestätigt wird. Der Blick gilt damit der Unterseite. Und hier wird es richtig spannend: Bei einem Sturz unter die unmittelbar vor der Brust liegende, massive Unterstützungszone zwischen 9,16 NOK und 9,08 NOK, die sich aus dem Hoch vom Juli 2015 und 2009 sowie aus diversen Tiefpunkten der letzten rund zwölf Monate speist, wäre im Kursverlauf eine große Schulter-Kopf-Schulter-Formation abgeschlossen. In diesem Fall ist mit weiteren deutlichen Kursverlusten des Euro zu rechnen, denn das Abschlagspotential aus der angeführten Toppbildung beträgt gut 0,60 NOK und harmoniert gut mit den nächsten auszumachenden markanten Unterstützungen in Form mehrerer Hochs aus den Jahren 2013 und 2014 bei 8,55/8,53 NOK sowie der steigenden 200-Wochen-Linie (akt. bei 8,55 NOK). Auf dem Weg dahin lassen sich nur untergeordnete Haltemarken wie das Hoch vom Juni 2015 bei 8,87 NOK ausmachen. |
| |
| |
EUR/NOK (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Dünnes Eis: Hier muss es halten! |
| Der US-Dollar etablierte im Austauschverhältnis zum japanischen Yen Anfang Februar einen steilen Abwärtstrend (akt. bei 102,76 JPY), der den Greenback gefangen hält. Bislang hielt die Unterstützungszone, die durch diverse Tiefpunkte der letzten zwei Jahre bei rund 101 JPY und die psychologische Marke von 100 JPY aufgespannt wird. Die Zone steht allerdings aktuell erneut zur Disposition und droht mit Blick auf die technischen Indikatoren (MACD und Stochastik) zu fallen, da diese im Tages- und Monatsbereich auf „Verkaufen“ stehen. Fällt der Greenback unter den o. g. Unterstützungsgürtel, wird die Luft äußerst dünn, denn dann wäre zugleich die „bearishe“ Auflösung einer symmetrischen Dreiecksformation Realität. Aus diesem Szenario würde ein Kursziel resultieren, das recht gut mit den Tiefpunkten aus dem Juni 2013 (93,77 JPY) und April 2013 (92,57 JPY) harmoniert. Um das Ruder herumzureißen ist hingegen die Verteidigung der o. g. Unterstützungszone die erste Voraussetzung, wobei erst die „bullishe“ Auflösung des Dreiecks – und damit auch der Bruch des angeführten Abwärtstrends – die Perspektiven des Greenbacks spürbar aufhellen würde. |
| |
| |
USD/JPY (Daily)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Ein Dauerbrenner … |
| … nimmt wieder Fahrt auf! Mit diesen Worten begannen wir unsere letzte Analyse der Fresenius-Aktie (siehe „Daily Trading“ vom 15. September). Mittlerweile hat der Gesundheitstitel im Verlauf des seit dem Frühjahr 2009 bestehenden Aufwärtstrendkanals (Begrenzungen akt. bei 58,69 EUR bzw. 97,70 EUR) erwartungsgemäß einen neuen Rekordstand (73,55 EUR) verbuchen können. Da wir die Konsolidierung des letzten Jahres unverändert als (aufwärts-)trendbestätigende Flagge interpretieren (siehe Chart), dürfte der Titel das o. g. Allzeithoch in den nächsten Wochen weiter ausbauen können. Im „uncharted territory“ definiert die 138,2%-Fibonacci-Projektion der Korrektur von November 2015 bis Februar 2016 (76,73 EUR) eine der wenigen verbliebenen Widerstände. Zusätzlicher Rückenwind kommt derzeit von der Indikatorenseite. Während der MACD zuletzt ein „bearish failure“ ausprägte, indem der Trendfolger auf seiner Signallinie aufsetzte, gelang im Verlauf des RSI der Bruch des seit Anfang 2015 bestehenden Baissetrends. Darüber hinaus befindet sich das Papier auch gemäß den objektiven Kriterien des „HSBC Trendkompass“ in einer idealtypischen Haussephase. Der Stopp für bestehende Positionen kann auf das alte Rekordhoch bei 70,00 EUR nachgezogen werden. |
| |
| |
Fresenius (Weekly)
|
|
| |
 |
|
| |
|
| |
| |
| Interesse an einer täglichen Zustellung unseres Newsletters? |

|


|
HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Derivatives Public Distribution
Königsallee 21-23
40212 Düsseldorf
kostenlose Infoline: 0800/4000 910
Aus dem Ausland: 00800/4000 9100 (kostenlos)
Hotline für Berater: 0211/910-4722
Fax: 0211/910-91936
Homepage: www.hsbc-zertifikate.de
E-Mail: zertifikate@hsbc.de
|
|
|