| „doji“ zum Wochenauftakt |
| Nachdem der DAX® am Freitag erstmals seit dem Frühjahr 2015 über der Marke von 12.000 Punkten aus dem Handel ging, kam es gestern zu Gewinnmitnahmen. Zunächst rückt damit die Kombination aus der Mitte vergangener Woche auf Tagesbasis gerissenen Kurslücke (11.914 zu 11.854 Punkten) und dem Januarhoch bei 11.893 Punkten in den Fokus. Tradingorientierte Anleger können bestehende Longpositionen auf dieser Basis absichern. Durch die strategische Brille betrachtet, müsste die konstruktive Ausgangslage der deutschen Standardwerte aber erst revidiert werden, wenn die Bastion aus den Hochs vom November und Dezember 2015 sowie den jüngsten Verlaufstiefs bei gut 11.400 Punkten gebrochen wird. Ohne eine negative Weichenstellung halten wir einen Anlauf auf das bisherige Allzeithoch vom April 2015 bei 12.391 Punkten weiterhin für möglich, zumal mit Blick sowohl auf den US-Präsidentschaftszyklus als auch auf den Dekadenzyklus im Frühjahr die beste saisonale Phase des Jahres eingeläutet wird. Leider ist dies nur eine Seite der Medaille! Die andere ist, dass beide Zyklen im Hochsommer markante Rückschlagsgefahren nahelegen. Das Zeitfenster, um neue Rekordstände zu realisieren wird also zusehends kleiner. |
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DAX® (Daily) |
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| An wichtigen Widerständen gescheitert |
| Der Silberpreis hat jüngst eine große charttechnische Chance liegengelassen. So scheiterte das Edelmetall jüngst an der Eroberung des Kreuzwiderstands aus verschiedenen horizontalen Hürden in Form des Jahreshochs 2015 bei 18,48 USD sowie mehreren Tiefs zwischen 18,19 USD und 18,80 USD und dem Abwärtstrend seit Mitte 2016 (akt. bei 18,33 USD). Abgerundet wird das auf diesem Niveau vorliegende Barrierenbündel durch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 17,93). Nur ein erfolgreicher Sprung über die angeführten Hürden würde die Perspektiven für den Silberpreis verbessern und eine große Bodenbildung im Spiel halten, die im Falle eines Sprungs über das 2016er-Hoch und des Hochs vom Juli 2014 bei 21,10/53 USD abgeschlossen wäre. Ob es zeitnah zu diesem Ausbruchsszenario kommt, ist nach dem ersten gescheiterten Versuch allerdings fraglich. So sind die technischen Indikatoren zumindest auf Tagesbasis zuletzt auf „verkaufen“ gedreht, was den Blick zunächst auch in Bezug auf den intakten Abwärtstrend weiter gen Süden lenkt. Dort stellt die 90-Wochen-Linie (akt. bei 16,46 USD) die nächste Haltemarke dar, bevor ein Wiedersehen mit dem Tief vom Dezember vergangenen Jahres bei 15,59 USD droht. |
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Silber (Weekly) |
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| „Volume goes with the trend“… |
| … lautet eine der absoluten Kernthesen der technischen Analyse. Mit anderen Worten: Ein etablierter Aufwärtstrend ist solange als „gesund“ zu bezeichnen, wie er von anziehenden Umsätzen begleitet wird. Genau diese idealtypische Konstellation liegt nach der erfolgreichen unteren Umkehr bei der Tom Tailor-Aktie unverändert vor (siehe „Daily Trading“ vom 25. Januar und 23. Februar). Getrieben durch die beschriebene Nachfrage konnte der Titel am vergangenen Freitag erstmals seit September 2015 wieder Notierungen über der Marke von 7 EUR verbuchen. Das Anschlusspotential – abgeleitet aus der großen Bodenbildung – lässt sich sogar auf rund 7,75 EUR taxieren. Jenseits dieses Kursziels steckt die Abwärtskurslücke vom August 2015 (obere Gapkante bei 8,47 EUR) den nächsten Widerstand ab. Da darüber hinaus der trendfolgende MACD in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) freundlich zu interpretieren ist, sollten Anleger weiter am Ball bleiben. Um die bisher aufgelaufenen Gewinne allerdings abzusichern, kann der Stopp für bestehende Engagements auf das Niveau der horizontalen Haltezone aus verschiedenen Hochs und Tiefs zwischen 6,65 EUR und 6,55 EUR nachgezogen werden. |
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TOM TAILOR (Daily) |
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