| Der Silberpreis hat jüngst eine große charttechnische Chance liegengelassen. So scheiterte das Edelmetall jüngst an der Eroberung des Kreuzwiderstands aus verschiedenen horizontalen Hürden in Form des Jahreshochs 2015 bei 18,48 USD sowie mehreren Tiefs zwischen 18,19 USD und 18,80 USD und dem Abwärtstrend seit Mitte 2016 (akt. bei 18,33 USD). Abgerundet wird das auf diesem Niveau vorliegende Barrierenbündel durch die 200-Wochen-Linie (akt. bei 17,93). Nur ein erfolgreicher Sprung über die angeführten Hürden würde die Perspektiven für den Silberpreis verbessern und eine große Bodenbildung im Spiel halten, die im Falle eines Sprungs über das 2016er-Hoch und des Hochs vom Juli 2014 bei 21,10/53 USD abgeschlossen wäre. Ob es zeitnah zu diesem Ausbruchsszenario kommt, ist nach dem ersten gescheiterten Versuch allerdings fraglich. So sind die technischen Indikatoren zumindest auf Tagesbasis zuletzt auf „verkaufen“ gedreht, was den Blick zunächst auch in Bezug auf den intakten Abwärtstrend weiter gen Süden lenkt. Dort stellt die 90-Wochen-Linie (akt. bei 16,46 USD) die nächste Haltemarke dar, bevor ein Wiedersehen mit dem Tief vom Dezember vergangenen Jahres bei 15,59 USD droht. |