28.04.2016 09:00
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DAX® - Durchatmen mit konstruktivem Grundton

Durchatmen mit konstruktivem Grundton
Der DAX® pendelt weiterhin um die Kombination aus dem Abwärtstrend seit April 2015 und der 200-Tages-Linie (akt. bei 10.273/64 Punkten). Aus charttechnischer Sicht noch wesentlich bedeutsamer ist allerdings die Marke von 10.100 Punkten. Auf diesem Niveau bilden diverse alte Hoch- und Tiefpunkte, zwei unterschiedliche Fibonacci-Retracements sowie die Nackenlinie einer inversen Schulter-Kopf-Schulter-Formation eine wichtige Kumulationszone. Ohne dass es zum Rebreak dieser Bastion kommt, halten wir an den positiven Implikationen aus der unteren Umkehr fest. Mit anderen Worten: Solange die alten Ausbruchsmarken nicht wieder unterschritten werden, halten wir die jüngste Atempause für gesund. Das jüngste Verlaufshoch bei 10.474 Punkten markiert im Positivszenario den Auftakt zu einem wichtigen Etappenziel auf der Oberseite: Der riesigen Kurslücke vom ersten Handelstag des Jahres bei 10.486/743 Punkten. Langfristig lässt sich aus der Bodenbildung der ersten Monate sogar ein Kursziel von 11.500 Punkten ableiten, so dass über den Tellerrand hinaus geblickt die Hochs vom November 2015 bei 11.431 Punkten wieder auf die Agenda rücken dürften.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Auslaufender Verkaufsdruck
Die Kursentwicklung der E.ON-Aktie in den letzten Jahren ist ein absolutes Desaster. Dennoch gehört der Versorger derzeit auf die Beobachtungsliste von charttechnisch motivierten Anlegern. Das hat mehrere Gründe: Zum einen das hohe Handelsvolumen, welches mit der Ausprägung des 20-Jahres-Tiefs im September 2015 bei 7,08 EUR einherging. Zum anderen ist der Abstand zwischen oberem und unterem Bollinger Band inzwischen sehr groß geworden (siehe Chart). Während ersteres ein Indiz für eine sog. "selling climax" darstellt, in deren Verlauf die Aktien von den zittrigen in die starken Hände wechseln, zeigt der Abstand des Volatilitätsindikators, dass der zugrundeliegende Baissetrend mittlerweile eine Dynamik erreicht hat, die sich kaum mehr steigern lässt. Von der technischen Seite möchten wir ein weiteres Detail hervorheben. Die gesamte Kursaktivität der letzten sechs Monate vollzieht sich innerhalb der Handelsspanne vom vergangenen Oktober. In der Konsequenz entstehen sechs "inside months" in Serie, womit der Kursverlauf ein weiteres Argument liefert, dass der größte Abverkaufsdruck inzwischen abgearbeitet ist.
 
 
  E.ON (Monthly)  
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Signalgeber bei gut 10 EUR
Wenngleich die beschriebenen "Innenstäbe" signalisieren, dass die Bären nach einem langen Baissetrend an Kraft verlieren, bedarf es einer "bullishen" Auflösung der beschriebenen "inside months", um größeres Erholungspotential ableiten zu können. Als Signalgeber auf der Oberseite fungiert deshalb ein Anstieg über das Hoch vom Oktober vergangenen Jahres bei 10,24 EUR, der dann einer Erholung bis zur Widerstandszone aus den Tiefs bei rund 12 EUR, dem adjustierten Baissetrend seit Januar 2088 (akt. bei 12,24 EUR) sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 12,51 EUR) Bahn brechen dürfte. Mut machen in diesem Zusammenhang das jüngste Einstiegssignal seitens des RSI, die divergente Entwicklung beim MACD und die Lage des Titels im HSBC Trendkompass. Seit letzter Woche zählt die E.ON-Aktie gemessen an den objektiven Kriterien der relativen Stärke nach Levy und des Momentums zu den DAX®-Werten, die sich in einem Aufwärtstrend befinden. Aber auch ohne die skizzierte positive Weichenstellung lassen sich mit den oben und unten stehenden Anlagezertifikaten attraktive Seitwärtsrenditen erzielen. Als Absicherung auf der Unterseite können Anleger dabei das o. g. Mehrjahrestief bei 7,08 EUR heranziehen, welches bestens mit einer alten Trendlinie harmoniert (siehe Chart).
 
 
  E.ON (Monthly)  
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Quelle

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