| Wenngleich die beschriebenen "Innenstäbe" signalisieren, dass die Bären nach einem langen Baissetrend an Kraft verlieren, bedarf es einer "bullishen" Auflösung der beschriebenen "inside months", um größeres Erholungspotential ableiten zu können. Als Signalgeber auf der Oberseite fungiert deshalb ein Anstieg über das Hoch vom Oktober vergangenen Jahres bei 10,24 EUR, der dann einer Erholung bis zur Widerstandszone aus den Tiefs bei rund 12 EUR, dem adjustierten Baissetrend seit Januar 2088 (akt. bei 12,24 EUR) sowie der 38-Monats-Linie (akt. bei 12,51 EUR) Bahn brechen dürfte. Mut machen in diesem Zusammenhang das jüngste Einstiegssignal seitens des RSI, die divergente Entwicklung beim MACD und die Lage des Titels im HSBC Trendkompass. Seit letzter Woche zählt die E.ON-Aktie gemessen an den objektiven Kriterien der relativen Stärke nach Levy und des Momentums zu den DAX®-Werten, die sich in einem Aufwärtstrend befinden. Aber auch ohne die skizzierte positive Weichenstellung lassen sich mit den oben und unten stehenden Anlagezertifikaten attraktive Seitwärtsrenditen erzielen. Als Absicherung auf der Unterseite können Anleger dabei das o. g. Mehrjahrestief bei 7,08 EUR heranziehen, welches bestens mit einer alten Trendlinie harmoniert (siehe Chart). |