25.01.2018 18:00
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DAX entfernt sich weiter von seinem Rekordhoch - Linde & Praxair dürfen trotzdem jubeln

Am Dienstag durften sich Anleger am deutschen Aktienmarkt noch über ein frisches Allzeithoch im DAX freuen. Zwei Tage später ist von dieser Euphorie kaum noch etwas übriggeblieben.

Das war heute los. Nach den gestrigen Kursverlusten sah es am heutigen Donnerstag zunächst so aus, als könnte sich der DAX stabilisieren. Das wichtigste deutsche Börsenbarometer drehte sogar kurzzeitig in die Gewinnzone. Ein erneut sehr starker Euro und ein schwacher Handelsauftakt an der Wall Street sorgten jedoch für deutliche Kursverluste. Dabei hätten Investoren angesichts erfreulicher Konjunkturdaten und einer anhaltend lockeren Geldpolitik der EZB Grund zur Freude gehabt.

Die Stimmung in den deutschen Chefetagen ist auch zu Jahresbeginn hervorragend. Dies teilte das ifo Institut mit. Der ifo Geschäftsklimaindex kletterte im Januar auf 117,6 Punkte und damit ein neues Rekordhoch. Optimistisch zeigten sich auch die deutschen Verbraucher. Der GfK-Konsumklima-Index bleibt auf einem hohen Niveau. Zudem bleibt auch in Sachen Geldpolitik alles beim Alten. Die EZB rechnet weiterhin damit, die Leitzinsen auch lange nach dem Ende des laufenden Anleihekaufprogramms auf ihrem Rekordtief bleiben werden. Und trotzdem fand heute ein kleiner Ausverkauf statt.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte die Linde-Aktie trotz des schwachen Gesamtmarktumfelds den größten Sprung hinlegen. Das Papier legte in der Spitze rund 5,5 Prozent an Wert zu. Grund für den Anlegerjubel war der Linde-Fusionspartner Praxair. Die US-Amerikaner legten starke Quartalsergebnisse vor. Außerdem wurde mitgeteilt, dass die anstehende Fusion in der zweiten Jahreshälfte 2018 abgeschlossen werden soll. Deutlich schlechter lief der heutige Tag dagegen für die Deutsche Post. Die Aktie des Paketdienstleisters verlor zeitweise mehr als 3 Prozent an Wert. Anleger nahmen weitere Gewinne mit, nachdem sich die Aktie zuletzt stark entwickelt und neue Rekordstände erklommen hatte. 

Das steht morgen an. Zum Ende der Woche dürften Anleger vor allem einige auf US-Konjunkturdaten schauen. Neben neuen Zahlen zu den Auftragseingängen werden auch die Daten zum Wirtschaftswachstum im vierten Quartal 2017 veröffentlicht. Zuletzt bewegte sich das BIP-Wachstum auf das Jahr hochgerechnet im Bereich von 3 Prozent. Einen ähnlichen Wert sollten wir auch für das Schlussquartal sehen. Auch die laufende Berichtssaison darf nicht vernachlässigt werden. Besonders interessant dürfte der Blick auf die neuesten Quartalsergebnisse des US-Konsumgüterkonzerns Colgate-Palmolive werden.  

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Quelle

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