10.05.2016 08:00
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DAX® - Erfolgreicher Wochenauftakt

Erfolgreicher Wochenauftakt
Der DAX® startete gestern freundlich in die neue Handelswoche. Zumindest temporär konnte das Aktienbarometer dabei die 38-Tages-Linie (akt. bei 9.988 Punkten) sowie die Marke von 10.000 Punkten zurückerobern. Da das „reversal“-Tief vom vergangenen Freitag (9.737 Punkte) von zwei höherliegenden Tiefs eingerahmt wird, entsteht zusätzlich ein sog. „swing low“. In der Vergangenheit hat dieses Chartmuster oftmals kurzfristige Marktwendepunkte markiert. Dennoch signalisiert der markante Docht der gestrigen Tageskerze, dass die Marktteilnehmer Respekt vor den nächsten Widerständen haben. Schließlich sind noch einige Hürden zu überspringen, damit die Börsenampel endgültig wieder auf „grün“ springt. Die verschiedenen Hoch- und Tiefpunkte bei rund 10.100 Punkten definieren dabei nur den Auftakt zu einer wichtigen Widerstandszone, die sich über die 200-Tages-Linie (akt. bei 10.200 Punkten) bis zum Abwärtstrend seit April 2015 (akt. bei 10.214 Punkten) erstreckt. Der DAX® hat also noch einiges an „Arbeit“ vor sich. Auf der Unterseite gilt es dagegen, das o. g. „swing low“ unbedingt zu verteidigen. Ansonsten droht der positive Wochenauftakt zu verpuffen.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Das Schlimmste überstanden?
Seit Ende April 2015 befindet sich die Draegerwerk-Aktie im Rückwärtsgang und hat sich dabei mehr als halbiert. Auf Basis der Haltezone aus verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten bei rund 55 EUR sowie dem 61,8%-Fibonacci-Retracement der gesamten Aufwärtsbewegung seit März 2009 (55,34 EUR) arbeitet der Titel nun allerdings an einer Stabilisierung. Eines unserer Kernargumente stellt in diesem Zusammenhang der im Februar auf Monatsbasis ausgeprägte „Hammer“ dar. Neben diesem Candlestickumkehrmuster liefert eine nicht ganz idealtypische inverse Schulter-Kopf-Schulter (siehe Chart) einen wichtigen Fingerzeig in diese Richtung. Dass der Abgabedruck langsam aber sicher nachlässt, signalisieren zudem die im Wochenbereich vorliegenden positiven Divergenzen (z. B. RSI, MACD). Um aus dieser Konstellation allerdings Kapital schlagen zu können, ist aus charttechnischer Sicht ein Anstieg über das Tief vom Oktober 2014 bei 62,32 EUR notwendig. Gelingt der Aktie die Aktivierung dieses Katalysators, dürfte die endgültige Wende zum Besseren vollzogen sein. Über die 200-Tages-Linie (akt. bei 68,35 EUR) dürfte dann der Weg perspektivisch bis zum Hoch vom November 2015 bei 74,85 EUR führen.
 
 
  Drägerwerk Vz. (Weekly)  
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Dochte mahnen zur Vorsicht
Es gehört zu unseren Pflichtaufgaben die 110 HDAX®-Titel nach interessanten Candlestickformationen zu durchforsten. Regelmäßig lassen sich so auf den unterschiedlichen Zeitebenen interessante Tradingkandidaten herausfiltern. Ein gutes Beispiel für die beschriebene Vorgehensweise liefert aktuell die Aurubis-Aktie. Die letzten beiden Wochenhochs wurden auf nahezu identischem Niveau ausgeprägt („tweezer top“). Noch viel schwerer wiegen allerdings die letzten beiden Wochenkerzen, welche jeweils markante Dochte aufweisen. Die Marktteilnehmer haben also durchaus Respekt vor der Widerstandszone aus der 50%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses von Anfang November 2015 bis Ende Januar 2016 (49,44 EUR), dem Tief vom Juli 2015 (49,90 EUR) sowie der 38-Wochen-Linie (akt. bei 49,73 EUR). Bei einem Abgleiten unter die 200-Wochen-Linie (akt. bei 46,92 EUR) – verbunden mit der negativen Auflösung der jüngsten Wochenkerze – müssen Anleger von einem Ende der Erholungsbewegung der letzten Monate ausgehen. Das Apriltief bei 40,40 EUR definiert dann den nächsten wichtigen Halt.
 
 
  Aurubis (Weekly)  
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