29.02.2016 09:00
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DAX® - Erneutes Aufwärtsgap

Erneutes Aufwärtsgap
Den am Freitag identifizierten Rückenwind aus den USA konnte der DAX® in eine erneute Aufwärtskurslücke (9.391 zu 9.436 Punkte) ummünzen. In der Folge gelang dem Aktienbarometer zudem die Rückkehr in den seit April 2015 dominierenden Abwärtstrendkanal (untere Begrenzung akt. bei 9.478 Punkten). Auffällig ist allerdings, dass das Hoch vom Freitag (9.579 Punkte) fast punktgenau mit dem jüngsten „swing high“ bei 9.581 Punkten zusammenfällt. D. h. ein Anstieg über die beiden angeführten Marken würde den Boden für eine Fortsetzung des laufenden Erholungsimpulses bereiten, zumal dann auch aus Sicht des Point & Figure-Charts ein neues Kaufsignal entstünde. Im Erfolgsfall markiert das Hoch von Ende Januar bei 9.905 Punkten das nächste Anlaufziel. Rückenwind kommt zwar von diversen quantitativen Indikatoren (z. B. RSI, MACD), aber die Vorgaben drohen heute Morgen zum Spielverderber zu mutieren. Deshalb dürfte ein Spurt über die angeführte Signalmarke bei 9.581 Punkten heute zunächst Wunschdenken bleiben. Ein Schließen des eingangs erwähnten Gaps würde die beschriebenen Positivfaktoren sogar wieder konterkarieren.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Kumulationspunkt vor der Nase
Die zuletzt mehrfach – unter anderem im technischen Jahresausblick – thematisierte inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation hat ihre Wirkung auf das Währungspaar EUR/GBP nicht verfehlt. Da mittlerweile das rechnerische Anschlusspotential der Bodenbildung nahezu ausgeschöpft wurde, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um den Euro im Vergleich zur britischen Valuta erneut auf den Prüfstand zu stellen. Besonders den Langfristchart auf monatlicher Basis halten wir dabei für besonders beachtenswert. Schließlich hat die Einheitswährung bei knapp 0,80 GBP einen wichtigen Kreuzwiderstand unmittelbar vor der Brust. Auf diesem Niveau bildet der seit Dezember 2008 bestehende Baissetrend (akt. bei 0,7905 GBP) im Zusammenspiel mit der 38-Monats-Linie (akt. bei 0,7910 GBP) sowie dem ehemaligen Basisaufwärtstrend seit Februar 1981 (akt. bei 0,7915 GBP) ein massives Widerstandsbündel. Die weitere Kursentwicklung lässt sich damit auf einen einfachen Nenner bringen: Kurzfristig wird ein Sprung über die angeführten Hürden zwar alles andere als ein Selbstläufer, langfristig wäre eine positive Weichenstellung aber ein starkes Signal in Richtung einer Fortsetzung der jüngsten EUR-Kursavancen.
 
 
  EUR/GBP (Monthly)  
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0,75er Marke sollte nicht mehr unterschritten werden
Da im Tagesbereich inzwischen verschiedene Indikatoren (z. B. RSI, MACD) eine divergente Entwicklung zeigen bzw. ersterer beispielsweise bei wöchentlicher Berechnungsweise im überkauften Terrain notiert, sollten Anleger eher einen Umweg als einen direkten Durchmarsch durch die o. g. Schlüsselmarken einkalkulieren. Solange sich eine Atempause aber oberhalb der Nackenlinie der unteren Umkehr bei rund 0,75 GBP vollzieht, nimmt das Chartbild keinen ernsthaften Schaden. Sollten im Anschluss an das von uns favorisierte Luftholen die o. g. Barrieren tatsächlich fallen, kann die gesamte Korrektur seit Ende 2008 im langfristigen Kontext als trendbestätigende Flagge interpretiert werden. Das Hoch von 1993 bei 0,8454 GBP definiert dann ein erstes Anlaufziel, ehe die Hochpunkte aus dem Jahr 2013 bei gut 0,87 GBP wieder auf die Agenda rücken. Interessanterweise wären auf diesem Niveau 61,8 % des gesamten Abwärtsimpulses seit Dezember 2008 (0,8706 GBP) korrigiert. Langfristiger Rückenwind kommt dabei durch die abgeschlossene Bodenbildung im Verlauf des Monats-RSI bzw. durch das jüngste MACD-Einstiegssignal im gleichen Zeitfenster.
 
 
  EUR/GBP (Monthly)  
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Mit neuem Allzeithoch
Solche Kursverläufe wie der der Hochtief-Aktie sind aufgrund des schwachen Jahresstarts selten geworden. Mit 99,51 EUR gelang dem Bautitel, der bereits im vergangenen Jahr zu unseren Favoriten zählte (siehe u. a. „Daily Trading“ vom 24. Juli bzw. 10. August 2015), zum Wochenabschluss sogar ein neues Allzeithoch jenseits des alten Rekordstands aus dem Jahr 2007. Damit erfährt der bestehende Haussetrend nochmals eine charttechnische Bestätigung. Dies gilt aber auch mit Blick auf die trendfolgenden Indikatoren. So sind beispielsweise MACD und Aroon in allen von uns betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) „long“ positioniert. Aufgrund der beschriebenen Ausbruchssituation und der Tatsache, dass etablierte Trends häufig sehr viel weiter tragen als sich Investoren vorstellen können, bleiben bestehende Longengagements eindeutig haltenswert. Da der RSI mittlerweile aber in überkauftes Terrain vorgestoßen ist, sollten Anleger dem Stoppmanagement ein verstärktes Augenmerk widmen. Zum Nachziehen des Stopps auf der Unterseite ist u. E. das Hoch vom Dezember 2015 bei exakt 90 EUR prädestiniert.
 
 
  HOCHTIEF (Monthly)  
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