| Rückenwind aus den USA |
| Erwartungsgemäß sorgte das „reversal“ in den USA vom Vortag dafür, dass der DAX® gestern keine weiteren Kursabschläge hinnehmen musste. Vielmehr verblieb die gestrige Handelsspanne innerhalb des Pendants des Vortages („inside day“). Gleichzeitig weist die gestrige Tageskerze jeweils einen nennenswerten Docht und eine nennenswerte Lunte auf. Unter dem Strich verließ die Marktteilnehmer im Bereich der 200-Stunden-Linie (akt. bei 9.393 Punkten) der Mut. Letztlich ringen die deutschen Standardwerte mit den horizontalen Widerständen in Form der Tiefstände vom Januar 2016 sowie September und August 2015 bei 9.315/25/38 Punkten. Bei einer Auflösung des beschriebenen Innenstabs nach oben, was bei Notierungen oberhalb von 9.391 Punkten Realität wäre, könnten Anleger von einer Rückeroberung dieser Hürden ausgehen. Andererseits gilt es ein Unterschreiten des gestrigen Tagestiefs bei 9.199 Punkten unbedingt zu verhindern, denn ansonsten müssten Anleger ein Schließen der Kurslücke von Mitte Februar bei 9.079/8.968 Punkten einkalkulieren. Die Rückeroberung der Schlüsselmarke von 1.950 Punkten beim S&P 500® (siehe „Daily Trading“ vom 23. Februar) greift dem DAX® heute bei der Realisierung der positiven Variante unter die Arme. |
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DAX® (Daily)
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| Trenddynamik historisch hoch |
| Spekulative Trader sollten derzeit den Kursverlauf des Euro-BUND-Future genau im Auge behalten. Nach dem phänomenalen Jahresauftakt und einer kurzen Verschnaufpause gelang dem Rentenbarometer zuletzt sogar ein neues Rekordhoch bei 166,25. Das weitere Potential sehen wir aber als limitiert an. So zeigt beispielsweise der RSI eine divergente Entwicklung. Hervorheben möchten wir aber die gegenwärtige Trenddynamik – gemessen am ADX –, der mit einem Wert von fast 54 auf einem Niveau notiert, auf dem es in der Vergangenheit regelmäßig zu einer Gegenbewegung kam. Mit anderen Worten: Die Trenddynamik ist derzeit so hoch, dass sie kaum noch zu steigern ist. Interessant ist zudem die jüngste Candlestickkonstellation: Auf den „shooting star“ vom Vortag folgte gestern ein „inside day“, wobei die letzten beiden Tageshochs punktgenau auf dem gleichen Niveau ausgeprägt wurden. Da alle diese Phänomene verdeutlichen, dass die Bäume in Zukunft nicht mehr in den Himmel wachsen, definieren wir einen Rutsch unter das Tief des o. g. „shooting stars“ bei 165,51 als Signalgeber für einen Korrekturimpuls. Die Parallele (akt. bei 163,87) zum steilen Aufwärtstrend seit Juni 2015 definiert dann zusammen mit dem Tief von Mitte Februar bei 163,79 eine erste Anlaufzone. |
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Euro-BUND-Future (Daily)
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| Kritische Haltezone |
| In den letzten Jahren hat sich die Freenet-Aktie zu einem echten Dauerbrenner entwickelt, der das Papier von unter 3 EUR auf in der Spitze über 33 EUR katapultierte. Wir wollen gar nicht lange um den heißen Brei herumreden: Die eingangs formulierte Status steht derzeit zur Disposition. Aus charttechnischer Sicht liegt das daran, dass die ultimative Haltezone zwischen 25,99 EUR und 24,82 EUR derzeit wackelt. Auf diesem Niveau fällt der Aufwärtstrend seit Dezember 2008 (akt. bei 25,93 EUR) mit dem Fibonacci-Cluster aus zwei unterschiedlichen Retracements (25,99/40 EUR) sowie dem Hoch von 2014 bzw. dem Tief vom August 2015 bei 25,96/24,82 EUR zusammen. Ein Bruch der beschriebenen Kumulationszone würde ein klassisches Doppeltopp vervollständigen, aus dem sich ein kalkulatorisches Abschlagspotential von rund 8 EUR ableiten ließe. Kurzum: Diese Bastion muss unbedingt verteidigt werden! Vor Vorsicht mahnen auch die trendfolgenden Indikatoren MACD und Aroon, die jeweils „short“ positioniert sind. Um die Gefahr einer möglichen Trendwende zu bannen, müsste zumindest die 38-Wochen-Linie (akt. bei 29,69 EUR) zurückerobert werden. |
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freenet (Weekly)
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