07.04.2016 08:00
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DAX® - Gapkante von hoher Relevanz

Gapkante von hoher Relevanz
Das erneute Abwärtsgap (9.733 zu 9.661 Punkte) erwies sich gestern zunächst als die erwartete Hypothek, denn der DAX® musste zu Handelsbeginn weiteres Terrain preisgeben. Mit dem Tief bei 9.506 Punkten wurde das Etappenziel in Form des „Draghi-Tiefs“ vom 10. März bei 9.498 Punkten nahezu ausgelotet. Das „Lösen“ von dem zuvor angeführten Tagestief sorgt dafür, dass im Tageschart ein „Hammer“-Candlestickumkehrmuster entstand. Damit scheint der Abverkaufsdruck der letzten Tage zunächst einmal ausgelaufen zu sein, was für den heutigen Handelstag den größten Druck von den deutschen Standardwerten nimmt. Solange aber die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 9.649 Punkten) und der eingangs erwähnten Abwärtskurslücke nicht zurückerobert wird, sollten Anleger vorsichtig bleiben. Neben dem zuletzt mehrfach angeführten Kernargument der saisonalen Belastungsfaktoren ist dabei vor allem die nach unten aufgelöste Schiebezone der letzten Tage zu nennen, aus der sich ein Kursziel auf der Unterseite von 9.450 Punkten ableiten lässt. Mit anderen Worten: Ein Schließen der eingangs erwähnten Kurslücke ist zwingend nötig, um den größten Druck vom DAX® zu nehmen.
 
 
  DAX® (Daily)  
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Erfolgreiche Titelselektion
Mit Hilfe des „HSBC Trendkompasses“ – einer Erweiterung der HSBC Marktbeobachtung App – können Anleger auf wöchentlicher Basis die 30 DAX®-Werte, aber auch deutsche Nebenwerte unterhalb der ersten Börsenliga sowie 40 US-Aktien, nach objektiv überprüfbaren technischen Kriterien durchleuchten. Dem langfristigen Trend tragen wir über die relative Stärke nach Levy Rechnung, während die kurzfristige Bewegungsrichtung anhand des Momentums der letzten vier Wochen berücksichtigt wird. Gemessen an beiden Kriterien macht die Vonovia-Aktie nicht nur derzeit eine gute Figur, sondern befand sich bereits Ende Februar in einem Aufwärtstrend (siehe „Daily Trading“ vom 24. Februar). Seither hat der Immobilientitel um knapp 12 % zugelegt, wohingegen der DAX® nur ein Plus von 2,4 % verbuchen konnte. Das Beispiel verdeutlicht eindrucksvoll wie Investoren mit dem „Trendkompass“ interessante Tradingkandidaten identifizieren können. Aufgrund des weiterhin bestehenden Haussetrends können Anleger mit dem Fokus auf dem bisherigen Allzeithoch bei 33,56 EUR am Ball bleiben. Zur Gewinnsicherung sollte der Stopp allerdings – je nach Risikoneigung – auf das jüngste Verlaufstief bei 30,70 EUR bzw. das Aufwärtsgap vom 14. März bei 30,40/27 EUR nachgezogen werden.
 
 
  Vonovia (Daily)  
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Dynamikverlust auf der Oberseite
Zuletzt haben die verschiedenen Erholungsszenarien diverser Öltitel an dieser Stelle breiten Raum eingenommen. Deshalb ist es umso wichtiger, auf das jüngst wieder schwieriger werdende Marktumfeld hinzuweisen. Ein gutes Beispiel hierfür, stellt die Schlumberger-Aktie dar. Nach dem Bruch des steilen Baissetrends seit Juli 2014 konnte das Papier bis zum Kreuzwiderstand aus einer weiteren Abwärtstrendlinie (akt. bei 73,35 USD), der 38-Wochen-Linie (akt. bei 73,96 USD) und dem Tief vom Januar 2015 bei 75,60 USD vorstoßen. Seit nunmehr sechs Wochen zeigen die Bullen nun aber Respekt vor den angeführten Hürden, insbesondere die markanten Dochte der letzten Wochenkerzen zeugen vom jüngsten Dynamikverlust auf der Oberseite. Damit befindet sich die Schlumberger-Aktie aktuell an einer klassischen „make or break“-Zone. Eine Fortsetzung der Erholung vom Jahresbeginn ist also nur bei einem Sprung über den o. g. Kreuzwiderstand möglich. Für etwas wahrscheinlicher halten wir derzeit allerdings ein erneutes Abtauchen in Richtung der Tiefs vom August und Oktober 2015 bei 68,01 USD bzw. 66,57 USD.
 
 
  Schlumberger (Weekly)  
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