| Mit neuen Tiefs ins Wochenende? |
| Unsere vorsichtige Einschätzung des DAX® von gestern hat sich bestätigt. Zwar konnten die deutschen Standardwerte das jüngste Abwärtsgap teilweise schließen, letztlich hat sich die Kombination aus der 38-Tages-Linie (akt. bei 9.669 Punkten) und der beschriebenen Kurslücke (obere Gapkante bei 9.733 Punkten) jedoch als zu hohe Hürde erwiesen. Da die gestrige Tageskerze den Kerzenkörper der Vorperiode vollständig umschließt, entstand aus Sicht der Candlestickanalyse ein negatives Kursmuster in Form eines „bearish engulfing“. Damit sind zum Wochenschluss nochmals neue Verlaufstiefs möglich. Das nächste Etappenziel bildet dabei das „Draghi-Tief“ vom 10. März (9.498 Punkte), ehe die verschiedenen Tiefpunkte vom Januar 2016 sowie August/September 2015 zwischen 9.338 und 9.315 Punkten wieder auf die Agenda rücken. Dazwischen – bei 9.450 Punkten – ist zudem das kalkulatorische Abschlagspotential aus der zuletzt nach unten aufgelösten Schiebezone anzusiedeln. Aufgrund der Relevanz der eingangs erwähnten Widerstandszone ist als Stopp für bestehende Shortpositionen weiterhin die obere Gapkante der Kurslücke vom 5. April prädestiniert. |
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DAX® (Daily)
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| Auf des Messers Schneide |
| Der Ölpreis notiert derzeit im Bereich entscheidender Marken, namentlich dem Aufwärtstrend seit Januar (akt. bei 38,32 USD) und der 38-Tages-Linie (akt. bei 38,07 USD). Wird diese Zone unterschritten, wäre eine Flaggenformation „bearish“ aufgelöst, und die Konsolidierung der vergangenen Tage mutiert in eine längerfristige Abwärtsbewegung. Der charttechnische Eindruck erinnert in diesem Fall stark an die Situation von Mitte 2015, als eine aufgelöste Bärenflagge den Startschuss für einen deutlichen Kursrutsch gab. Die nächste Unterstützungszone lässt sich dann in Form der Kombination aus der 90-Tages-Linie (akt. bei 36,31 USD) und dem Hoch vom Februar bei 36,25 USD ausmachen. Während der MACD das skizzierte Szenario unterstützt, überwiegen auf Wochenbasis unverändert die konstruktiven Indikatorensignale. Deshalb ist die Chance eines erneuten Anlaufs auf den dominierenden Abwärtstrend seit Mitte 2014 (akt. bei 40,79 USD) längst noch nicht verspielt. Ein Trendbruch dürfte die Erholung seit Jahresbeginn auf die nächste Stufe hieven, was das Tief vom August 2015 bei 42,23 USD bzw. die 200-Tages-Linie (akt. bei 43,83 USD) in den Fokus rücken sollte. Letztlich befindet sich der Ölpreis also in einer klassischen „hopp oder topp“-Situation. |
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Brent Crude Future (Daily)
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| Kursrutsch verdaut !?! |
| Von Anfang Dezember 2015 bis Mitte Februar 2016 sah sich die Qiagen-Aktie einer scharfen Korrekturbewegung ausgesetzt. Auf Basis der Kumulationszone bei rund 18 EUR dürfte der Titel nun aber den „Dreh“ vollzogen haben. Auf diesem Niveau bildet die 200-Wochen-Linie (akt. bei 18,08 EUR) zusammen mit verschiedenen Hoch- und Tiefpunkten zwischen 18,20 EUR und 17,79 EUR sowie der 50%-Korrektur des gesamten Aufwärtsimpulses seit Oktober 2011 (17,56 EUR) eine sehr solide Unterstützungszone. Neben der beschriebenen Bastion spricht die potentielle Schulter-Kopf-Schulter-Formation (siehe Chart) für eine Wende zum Besseren. Da der Biotechtitel aber noch mit der fallenden Nackenlinie des Umkehrmusters (akt. bei 19,99 EUR) ringt, steht die Ampel noch nicht endgültig auf „grün“. Darüber hinaus sind die weiteren Hürden im Dunstkreis der Marke von rund 21 EUR (diverse Hochs und Tiefs) sowie die Kombination aus dem Abwärtsgap vom 11. Januar (22,13 EUR zu 23,57 EUR) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 22,58 EUR) nicht zu verachten. In dieser Gemengelage können Anleger ein Engagement in Discount-Zertifikate in Erwägung ziehen, die eine attraktive Seitwärtsrendite bieten, wenn die o. g. Unterstützungszone bei 18 EUR hält. |
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Qiagen (Daily)
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