| Gerade noch einmal die Kurve bekommen |
| Von den anfänglichen Kursabschlägen konnte sich der DAX® im Tagesverlauf erholen. Dieses Marktverhalten war „doppelt“ wichtig: Schließlich konnte damit zum einen die am Morgen gerissene Abwärtskurslücke geschlossen werden und zum anderen wurde das Tief vom 15. Juni bei 12.621 Punkten nur temporär unterschritten. Dank der Rückeroberung des zuletzt genannten Levels konnte das Aktienbarometer eine kleine Toppbildung gerade noch einmal abwenden. Weitere wichtige Rückzugslinien definieren das Tief vom 18. Mai bei 12.490 Punkten bzw. vor allem die alten Ausbruchsmarken bei 12.391/76 Punkten. Die Bedeutung dieser Haltezone wird noch zusätzlich durch den Aufwärtstrend seit Februar (akt. bei 12.389 Punkten) untermauert. Solange ein Abgleiten unter diese Bastion auf sich warten lässt, betonen wir den trendfolgenden Charakter der Technischen Analyse. Um dem DAX® allerdings neues Aufwärtsmomentum einzuhauchen, bedarf es eines Sprungs über die jüngsten Verlaufshochs zwischen 12.842 und 12.952 Punkten. Dank der Vorgaben dürften sich die deutschen „blue chips“ heute zumindest in diese Richtung bewegen. Auffällig ist aktuell die hohe Neutralitätsquote von 43 % (AAII), was letztlich sprunghafte Handlungen im Ausbruchsfall begünstigen sollte. |
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DAX® (Daily) |
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| Trend als Sprungbrett |
| Wenngleich bei der 10-jährigen Rendite Deutschland die seit November vergangenen Jahres bestehende Schiebezone zwischen 0,15 % und 0,50 % weiterhin Bestand hat, so war der Zinsanstieg im bisherigen Wochenverlauf dennoch bedeutsam. Schließlich kann sich die Rendite damit von der wichtigen Haltezone aus der 38-Wochen-Linie (akt. bei 0,30 %) und dem Erholungstrend seit September 2016 (akt. bei 0,26 %) nach Norden absetzen. Unter dem Strich kann also von einer erfolgreichen Belastungsprobe der angeführten Bastion gesprochen werden. Da der RSI aktuell zudem die seit Ende Januar im Verlauf des Oszillators bestehende Korrekturflagge nach oben auflöst, rücken die letzten Verlaufshochs zwischen 0,45 % und 0,51 % auf die Agenda. Die Bedeutung des oberen Endes der eingangs beschriebenen Tradingrange wird zusätzlich durch die 38-Monats-Linie (akt. ebenfalls bei 0,45 %) unterstrichen. Mit anderen Worten: Ein Ausbruch auf der Oberseite käme einem gewichtigen Signal gleich, welches den Weg bis zur 200-Wochen-Linie bzw. dem seit Sommer 2008 dominierenden Baissetrend (akt. bei 0,75/0,80 %) ebnen würde. Rein rechnerisch hält eine Auflösung der Schiebezone der letzten Monate sogar ein Anschlusspotenzial von 0,35 % bereit. |
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10-jährige Rendite Deutschland (Weekly) |
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| Ermüdungserscheinungen – Sell Trigger bei 142 USD |
| Seit Ende 2008 legte die Nvidia-Aktie eine bemerkenswerte Rally auf das Börsenparkett, in deren Verlauf der Technologietitel von unter 6 USD auf knapp 170 USD zulegen konnte. Mit Blick auf den nahenden Monatsultimo droht nun allerdings die Ausprägung eines sog. „shooting stars“. Dieses negative Candlestickmuster würde das sich wandelnde Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären eindrucksvoll dokumentieren, zumal im Wochenbereich bereits das äquivalente Kursmuster zu Buche steht. Bei Notierungen unterhalb der Marke von 142,11 USD wären beide Candlestickformationen negativ nach unten aufgelöst, so dass Anleger dieses Level als Sell-Trigger heranziehen können. Interessant ist dabei, dass bei einer negativen Weichenstellung im Tageschart zudem ein kleines Doppeltopp vervollständigt wäre. Zur Vorsicht mahnen auch die quantitativen Indikatoren. Während RSI und MACD auf monatlicher Basis massiv überhitzt sind, weist ersterer sowohl im Tages- als auch im Wochenbereich negative Divergenzen aus. Im Fall einer negativen Weichenstellung definiert das Tief vom 18. Mai bei 127,05 USD ein erstes Korrekturziel, ehe die alten Hochs bei rund 120 USD wieder auf die Agenda rücken. |
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NVIDIA Corp. (Monthly) |
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